Freitag, 31. Juli 2009

Verbindungen zur Aussenwelt

Los Angeles wird ja als eine der Weltstädte bezeichnet - speziell im Bereich Unterhaltung, Popkultur und Musik. Braucht der Reisende da eigentlich eine Verbindung nach Aussen, speziell über das Internet und speziell dann, wenn dies in der Hotelwerbung als zusätzlicher Service angepriesen wird? Die einen werden sagen, dass das gar nicht nötig ist, zu Hause sitzt man ja sowieso auch nur am PC und da braucht man das im Urlaub nicht auch noch und überhaupt. So jemand würde dann auch nicht merken, dass hier im ComfortInn-Hotel in Santa Monica der Internet-Zugang so schlecht ist, wie früher an meinem 56k-Modem. Und das reicht leider für Leute wie mich, die übers Internet Hotelbuchungen vornehmen und Reiseblogs schreiben, nicht aus. Also ist morgen früh erstmal eine Rückfrage an der reception fällig. Für die Zeit in Los Angeles sind deswegen wohl erstmal nur Kurzreports möglich. Glücklicherweise ist das aber nicht die Hauptsorge, die mich und Ben heute umgetrieben haben. Uns hat es heute früh gleich an den Ozean getrieben. Dazu brauchten wir nur den Santa Monica Boulevard runterlaufen. Allerdings war dieses Stück ca. 2 Meilen lang, amerikanische Großstädte sind eben so, wie sie heißen: groß. Am Ozean ging es dann ein Stück nach Süden, Besuch der Santa Monica Pier und weiter bis nach Venice Beach, wo die Muskelleute trainieren und in allen möglichen Geschäften alle möglichen zweifelhaften Waren vertickt werden. Nach Mittagessen und Rücklauf ging es dann noch mit dem Auto nach Hollywood, Walk of Fame und einiges von dem, was hier noch zu sehen ist. Etwas abgeschlafft und fertig ging es dann über die Highways von Los Angeles zurück zum Hotel und irgendwie habe ich den Eindruck, dass die Gelassenheit im kalifornischen Autoverkehr auch der Vergangenheit angehört. Darüberhinaus waren die Straßen randvoll mit Autos. Als Europäer kann man sich zwar verstopfte Hauptstraßen vorstellen, aber nicht so richtig vorstellbar ist eine ganze Millionenstadt, in der jeder Quadratmeter Asphalt jeder größeren Straße von Autos bedeckt sind. Soweit also mal für heute, irgendwann wird es sicher wieder bessere Internet-Zugänge geben, dann gibts auch Bilder.

Ausgeschlafen in den Tag

Der gestrige Beitrag war ja wirklich ein bisschen knapp, aber tatsächlich machte sich bei mir eine starke Müdigkeit bemerkbar. Das ist ja auch kein Wunder, denn ich war da 24 Stunden ohne Schlaf unterwegs. Jetzt ist es 8 Uhr am Morgen, mein Bruder Ben putzt sich gerade die Zähne (wie vorbildlich) und gleich werden wir uns das continential breakfast reinziehen. Dabei beraten wir dann das weitere Vorgehen, denn schließlich machen wir Leistungsurlaub, da muß alles geplant und abgestimmt werden. Ich denke, wir werden nach dem Frühstück zur Santa Monica Pier runterlaufen und uns den Vormittag über den Pazifik anschauen. Mehr darüber gibts dann heute abend zu berichten. Wetter: neblig, 22° Celsius - typisches Wetter...

Donnerstag, 30. Juli 2009

Die andere Seite der Welt

Absolut planmäßig landete heute der AirBerlin-Airbus mit mir in Los Angeles. Eigentlich war er sogar eine halbe Stunde zu früh da, aber deswegen war kein Gate frei, so dass auf dem Rollfeld diese Zeit wieder abgebummelt wurde. Da die Reise lang und der Schlaf kurz waren, möchte ich heute, am ersten Tag auch gar nicht so viel berichten. Nur soviel: nach den Einreiseformalitäten habe ich am Ausgang wie verabredet meinen Bruder getroffen, dann haben wir gemeinsam das Auto abgeholt, das Hotel bezogen und sind noch schnell 20 Meilen zum Griffith Observatory raufgefahren, um den Blick über das abendliche Los Angeles zu genießen. Morgen gehts dann etwas mehr zur Sache, aber für heute bin ich für alles zu müde.

Freitag, 17. Juli 2009

Wie die Zeit vergeht ...

Nun sind es noch genau zwei Wochen bis zum Abflug in den nächsten Urlaub in Amerika. Ein ganzes Jahr ist vergangen und ein halbes mit Reisevorbereitungen, die diesmal bei weitem nicht so gründlich waren, wie vor der 2008er-Reise. Alles wird sich irgendwie in den nächsten Tagen stauen, angefangen beim Studieren von Reiseliteratur über das Verfassen der Rundmail an Freunde und Verwandte bis hin zum Sachen packen und "Reste einkaufen", wie ich es nenne. Immerhin steht die Route fest, sind die Flugtickets gekauft, und das erste Hotel und das Auto angemietet. Start ist ja diesmal wieder in Los Angeles, wo ich mich für drei Tage mit meinem Bruder treffen werde, der gerade ebenfalls in Kalifornien ist, nur etwas länger als ich: zwei Jahre.
Die Route geht diesmal irgendwie durch den Südwesten, nebenbei werden die großen Sights abgeklappert: Death Valley, Las Vegas, Grand Canyon und wie sie alle heißen. Dann geht es von Denver mit dem Flugzeug noch für eine gemeinsame Abschlußwoche nach New York - mit meinem anderen Bruder, der dazu angereist kommt. Es wird also spannend und, so hoffe ich, erfolgreich. In diesem Sinne also wieder ein Leistungsurlaub. Hoffentlich fallen mir auch wieder schöne Texte für das Blog ein. Die Titelgrafik habe ich jedenfalls schonmal geändert.