Ozean, Urwälder, Hochgebirge, Vulkane und noch viel mehr habe auf meinen Touren durch die USA 2007, 2008 und 2009 gesehen, aber nichts hat mich so beeindruckt, wie die Wüstenlandschaften des Südwestens. Daraus kann es nur einen Schluß geben: ich muss wieder hin, wenn auch in etwas abgespeckter Form, wegen der geringeren Finanzkraft in diesem Jahr. Also habe ich das Reisebüro meines Vertrauens mit der Buchung beauftragt und werde nach Los Angeles aufbrechen und mich etwa 12 Tage dort im Südwesten herumtreiben, dann meinen Bruder in Palo Alto besuchen und dann noch für eine Woche Richtung New York aufbrechen.
Der Mensch braucht im Jahr so einige Fixpunkte. Einer davon ist für mich also der Abreisetag...!
18 März 2010
01 Februar 2010
Paris ist auch schön...
... aber die Welthauptstadt ist und bleibt nun mal New York City. In der vorigen Woche war ich von Mittwoch bis Sonntag in Frankreich. Dann und wann muss man sich auch mal ein anderes Land anschauen und ich muss sagen, auch Frankreich ist ein wunderbares Land mit netten Leuten und ganz eigenen Landschaften und Städten. Paris habe ich leider nur im Schnelldurchlauf während einer zweieinhalb-stündigen Busdurchfahrt gesehene. All die Attraktionen, Eiffelturm, Notre Dame, Triumphbogen usw. im Vorbeifahren - das ist schon schade und fordert zu einem Zweitbesuch heraus. Ich bin mir sicher, dass der auch irgendwann stattfindet (zum Beispiel, wenn ich mal Französisch sprechen kann). Diesmal war die Fahrt quasi ehrenamtlich-dienstlich: ich war mit einem kleinen Chor unterwegs, der in Frankreich - genauer gesagt in Orleans, Vendôme und Paris jeweils ein Konzert gegeben hat. Also Fazit: Frankreich ist eine oder zwei bis drei Reisen wert, aber in Amerika gibt es auch noch so viel unentdecktes Land.
16 Januar 2010
Irgendwie glücklich nach Hause
Ach, Amerika ist schön. Aber irgendwann musste ich wieder nach Hause, denn so ganz ohne Geldverdienen und Visum gehts eben doch nicht auf Dauer in den USA. Bis zu 90 Tagen darf man als Tourist im Lande sein, danach braucht's ein Visum und natürlich eine Menge Geld. Die Alternative habe ich gewählt: Heimreise am 3. Januar 2010. Von Bridgeport aus ging es mit dem Sammeltaxi zum Flughafen Newark. Für das Taxi meldet man sich vorher per Telefon oder Internet an, dann begibt man sich zu einer der Haltestellen. Von dort fährt ein kleiner Bus oder ein Van - je nach Anzahl der angemeldeten Passagiere - zum vorgesehenen Ziel. Abreise und Ankunft am Flughafen waren absolut in der vorhergesagten Zeit, was vielleicht am geringen Sonntagsverkehr lag. An den Wochentagen ist die George Washington Bridge in New York angeblich hoffnungslos überlastet, aber am Sonntag ging es reibungslos. Nochmal ein Blick auf die Skyline von Manhattan, und kurz darauf war ich am Flughafen in Newark. Hier allerdings war die Rückreisewelle auf ihrem Höhepunkt: die Hallen waren voll von Leuten, die in alle möglichen Richtungen abreisen wollten. Die Schlange am interkontinentalen Check-In meiner Fluglinie war ziemlich lang und die Leute hatten riesige Mengen an Gepäck aufzugeben - Taschen und Koffer ohne Ende. Als ich an der Reihe war, wurde befunden, dass ich so aussähe, als könnte ich einen Check-In-Automaten bedienen. Weit gefehlt! Als Sprachen standen nur Englisch und Spanisch zur Verfügung und in diesen Sprachen wurde man angewiesen, Tasten zu drücken, den Pass durch einen Schlitz zu ziehen und irgendwelche Sachen zu bestätigen. Der Angestellte von Continental muss mich auch für ganz schön dümmlich gehalten haben, als ich dann nicht mal mehr verstanden habe, was auf die Frage, ob ich mit Kind oder Kegel reise zu antworten sei... Immerhin konnte ich bestätigen, dass mein Gepäck unter 50 lbs (Pfund) wiegt, ohne dass ich es vorher gemessen hätte und tatsächlich: meine Tasche wog 22,5 kg, also knapp unter der magischen 23-Kilo-Marke, ab der Zuzahlungen nötig werden.
Die nächsten Stunden verbrachte ich im Terminal C des Flughafens und wartete auf das Boarding, während sich hinter mir, im Bereich der Sicherheitsüberprüfungen eine kleine Katastrophe anbahnte. Gerade in dem Moment, als das Boarding zu meinem Flugzeug begann, verschaffte sich dort ein Unbekannter Zutritt zum Terminal ohne durch die Taschenkontrollen zu gehen. Daraufhin wurde der gesamte Terminal C abgesperrt, alle Leute mussten wieder raus und erneut kontrolliert werden. Es gab wohl Verspätungen ohne Ende, aber glücklicherweise hatte mein Flieger das Gate gerade in diesem kritischen Moment verlassen, so dass ich wiederum absolut pünktlich und wohlbehalten am nächsten Morgen gegen 8.00 Uhr auf dem Flughafen Berlin Tegel landete und gegen 13.00 Uhr zu Hause war.
Nun sitze ich hier, am Computer, schaue mir die ganzen neuen Bilder und auch die alten an und überlege, was das neue Jahr 2010 so bringen könnte. Es bringt zum Beispiel 29 frische Urlaubstage und die Route 66 soll auch ganz nett zu fahren sein... mal sehen.
Die nächsten Stunden verbrachte ich im Terminal C des Flughafens und wartete auf das Boarding, während sich hinter mir, im Bereich der Sicherheitsüberprüfungen eine kleine Katastrophe anbahnte. Gerade in dem Moment, als das Boarding zu meinem Flugzeug begann, verschaffte sich dort ein Unbekannter Zutritt zum Terminal ohne durch die Taschenkontrollen zu gehen. Daraufhin wurde der gesamte Terminal C abgesperrt, alle Leute mussten wieder raus und erneut kontrolliert werden. Es gab wohl Verspätungen ohne Ende, aber glücklicherweise hatte mein Flieger das Gate gerade in diesem kritischen Moment verlassen, so dass ich wiederum absolut pünktlich und wohlbehalten am nächsten Morgen gegen 8.00 Uhr auf dem Flughafen Berlin Tegel landete und gegen 13.00 Uhr zu Hause war.
Nun sitze ich hier, am Computer, schaue mir die ganzen neuen Bilder und auch die alten an und überlege, was das neue Jahr 2010 so bringen könnte. Es bringt zum Beispiel 29 frische Urlaubstage und die Route 66 soll auch ganz nett zu fahren sein... mal sehen.
02 Januar 2010
13 Tage wie im Flug vergangen
Auch in Amerika - besonders wohl aber im Urlaub - vergehen die Tage immer sehr schnell. So sind nun auch die 13 Tage USA fast vorbei - das ganze Weihnachtsfest und der Jahreswechsel... Und es war wieder mal besonders krass. Ich habe leider keine Zeit (und Lust) gehabt, hier alles aufzuschreiben. Deswegen wieder mal nur ein kleiner Eindruck in Form eines Bildes:
28 Dezember 2009
Weihnachten in Amerika
Für alle, die keine oder falsche Vorstellungen über amerikanische Weihnachtsbäume haben, möchte ich einen solchen hier kurz vorstellen:

Wie ihr seht, gibt es kein Lametta und auch sonst ist noch einiges vom Grün zu erkennen, ganz im Gegensatz zu bestimmten Vorstellungen über amerikanische Weihnachtsbäume. Auch sind die Lichter einfarbig, blinken nicht und es gibt keine elektronische Musik. Die Kerzen sind alle elektrisch.
In die Socken, die am Kamin hängen, steckt Santa Claus in der Christnacht Süßigkeiten für die Kinder, Eltern und Gäste. Geschenke werden am Christmas Day, also am 25. Dezember verteilt. Am Heiligabend gibt es Dinner für friends and family. Der in Deutschland gesetztliche Feiertag des 26. 12. gibt es hier nicht, die Leute fahren stattdessen zu Hunderten Tausenden zum Einkaufen: umsetzen der Geschenkgutscheine und umtauschen von nicht passenden Kleidungsstücken. Ich bin mir aber sicher, in Deutschland ist es das gleiche...
Viele Grüße und noch wunderbare Festtage!

Wie ihr seht, gibt es kein Lametta und auch sonst ist noch einiges vom Grün zu erkennen, ganz im Gegensatz zu bestimmten Vorstellungen über amerikanische Weihnachtsbäume. Auch sind die Lichter einfarbig, blinken nicht und es gibt keine elektronische Musik. Die Kerzen sind alle elektrisch.
In die Socken, die am Kamin hängen, steckt Santa Claus in der Christnacht Süßigkeiten für die Kinder, Eltern und Gäste. Geschenke werden am Christmas Day, also am 25. Dezember verteilt. Am Heiligabend gibt es Dinner für friends and family. Der in Deutschland gesetztliche Feiertag des 26. 12. gibt es hier nicht, die Leute fahren stattdessen zu Hunderten Tausenden zum Einkaufen: umsetzen der Geschenkgutscheine und umtauschen von nicht passenden Kleidungsstücken. Ich bin mir aber sicher, in Deutschland ist es das gleiche...
Viele Grüße und noch wunderbare Festtage!
20 Dezember 2009
Jahreswechsel in Amerika - und was so an wichtigen Vorbereitungen nötig ist
Ich hatte ja geschrieben, dass die nächste USA-Reise ansteht und nun ist es soweit: Weihnachten und Jahreswechsel in Connecticut und New York City. Die Zeit seit dem Sommer ist wahnsinnig schnell vergangen und es gab wenig Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen. Vielleicht gelingt das ja nun abseits des mir bekannten Trubels einer deutschen Weihnacht. Am 22.12. also setze ich mich in das Flugzeug nach New York und bleibe dort bis 3.1.2010. Vorher gab es noch einiges zu regeln und zu arbeiten, vor allem an diesem Wochenende des 4. Advents. Dazu gehörte - passend zur Jahreszeit - eine Feuerzangenbowle bei Freunden, quasi als letzter Tagesordnungspunkt. Nach einer Anlaufschwierigkeit mit nicht ausreichend hochprozentigem Rum gab es dann aber ein feines Getränk, lecker Abendessen und ein paar Filme übers ECW aus DDR-Zeiten. Für mich als Zugezogener immer wieder nett anzuschauen. Meine Kenntnisse darüber beschränken sich auf die Abrisszeit...
Somit sind nun alle Punkte auf der To-Do-Liste abgehakt. Morgen nachmittag gehts los, zuerst nach Berlin ins Hotel und am Dienstag dann auf in die Welthauptstadt. Ich wünsche allen ein wunderbares Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr 2010!
Feuerzangenbowle auf einer größeren Karte anzeigen
Hier gabs Feuerzangenbowle!
Somit sind nun alle Punkte auf der To-Do-Liste abgehakt. Morgen nachmittag gehts los, zuerst nach Berlin ins Hotel und am Dienstag dann auf in die Welthauptstadt. Ich wünsche allen ein wunderbares Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr 2010!
Feuerzangenbowle auf einer größeren Karte anzeigen
Hier gabs Feuerzangenbowle!
04 November 2009
Wie soll man ...
... im Alltagsstreß noch Urlaubsblog-Einträge nachholen??? Heute ist der 4. November, fast drei Monate sind vergangen und es fehlen noch eine ganze Reihe Erlebnisse, die eigentlich hier reingehören sollten. Zum Beispiel die Fahrt nach Portland/Maine, die Speedboat-Tour über den Hudson River, Besuch in Little Italy und Besuch in McSourley's Old Ale House, wo es Biere nur immer als Paar gibt und wo der Barkeeper Sebastian und mich eingeladen hat, mal mit Servier-Schürze hinterm Tresen zu stehen. Ganz bestimmt müßte auch noch Sebastians Wunsch und dessen Erfüllung erwähnt werden, im Central Park zu joggen. Ich müßte noch davon berichten, wie wir den Apple Store besucht haben und wie es möglich war, mit Metallgegenständen durch den Detektor im Rockefeller Center zu kommen, um auf dessen Aussichtsplattform zu gelangen. Ach ja, und dann war da noch die Autofahrt zum John F. Kennedy Airport, die mit einer Stunde Verspätung begann und uns direkt in den New Yorker Nachmittagsverkehrsstau führte. Dass Sebastian und ich dann den Check In nur kurz vor knapp erreichten und die allerletzten Fluggäste waren, die sich für den Flug nach Düsseldorf meldeten, ist sicher nur eine kleine Randepisode, die keiner großen Erwähnung wert ist, weil wir ja letztlich doch noch pünktlich abfliegen konnten (die Nervosität, die mit der Inaussichtnahme eines verpaßten Fliegers einhergeht, kann sicher niemand verstehen...).
Naja, jedenfalls fehlen alle diese Dinge hier in diesem Blog und ich kann auch irgendwie das alles nicht mehr nachholen. Für mich bleibt jetzt, fast drei Monate später wieder mal nur die Feststellung, dass Amerika mehrere Reisen lohnt und die zurückliegende Tour von Los Angeles nach Denver und New York, zusammen mit zwei meiner Brüder eine wieder einmal tolle Erfahrung war. Und weils dort so schön war, ist die nächste Reise auch schon gebucht, diesmal über Weihnachten und Neujahr in New York/Connecticut.
Wer sich weiter interessiert und gerne noch mehr Bilder anschauen möchte, dem empfehle ich diese Fotoseite. Hier wird es auch in Zukunft immer mehr Bilder aus dem Archiv geben.
Naja, jedenfalls fehlen alle diese Dinge hier in diesem Blog und ich kann auch irgendwie das alles nicht mehr nachholen. Für mich bleibt jetzt, fast drei Monate später wieder mal nur die Feststellung, dass Amerika mehrere Reisen lohnt und die zurückliegende Tour von Los Angeles nach Denver und New York, zusammen mit zwei meiner Brüder eine wieder einmal tolle Erfahrung war. Und weils dort so schön war, ist die nächste Reise auch schon gebucht, diesmal über Weihnachten und Neujahr in New York/Connecticut.
Wer sich weiter interessiert und gerne noch mehr Bilder anschauen möchte, dem empfehle ich diese Fotoseite. Hier wird es auch in Zukunft immer mehr Bilder aus dem Archiv geben.
05 Oktober 2009
Neuer Tag, neues Touristen(-er-)leben
Okay, Tag 1 - für Sebastian - war warm (34°), feucht (irgendwo zwischen 60 und 80 % rel. Luftfeuchtigkeit) und anstrengend (dafür gibts noch keine Skala). Aber den nach oben strebenden New-York-Besucher (wiederum nur Sebastian) hindert dies nicht, das volle Programm auch am zweiten Tag zu fahren. Also ging es wieder hinein in den Big Apple, wiederum mit der Pendlerbahn, mit der man wunderbar aus Connecticut direkt ins Herz von Manhattan fährt. Für die Eisenbahner ist das der Grand Central Terminal, einer unterirdischer Kopfbahnhof, dessen Gleise aus allen Richtungen auf das riesige Bahnhofsgebäude zulaufen. Im Gleisbereich selbst ist die Temperatur bestimmt zehn Grad höher als draussen (34°+10°=44°) und erinnerte mich eine wenig an die vorher besuchten Wüsten, mit dem Unterschied, dass letztere sehr viel weitläufiger sind und erheblich dünner besiedelt. Der Schwung Menschenmasse, der aus dem Zug quillt, muss über einen engen Bahnsteig geleitet werden, bevor er sich in der großen Halle oder in der "Fressmeile" verläuft - abgesehen von den Schlagen vor den WC's. Von hier aus ging es für uns dann zu Fuß in irgendeine Richtung. In Europa würde man sagen "Richtung Zentrum" aber das ist in Manhattan etwas schwierig: hier ist alles Zentrum. Jedenfalls ging es erstmal auf der 42nd Street Richtung Westen bis zur Public Library. Ein Katzensprung von ca 500 Metern. Die Bibliothek ist in doppelter Hinsicht in Nutzung: durch Leser und durch schauende Besucher. Nach einem kurzen Taschen-Check stehen fast alle Räume offen. Die Atlantensammlung (war sie es wirklich?), die Sammlung der Bücher mit den Namen der Einwanderer (???), der große Lesesaal. Und hier gibt es ein echtes Highlight zu bewundern, eine der erhalten gebliebenen Gutenberg-Bibeln (B42), die, hinter dicken Glasscheiben, aber ansonsten völlig frei, zu bewundern ist. Als Fan der Buchdruckkunst und deren Verehrer - das muss in der Familie liegen - war das für mich natürlich ein Höhepunkt, obwohl ich gar nicht wußte, dass ein solches Stück hier ausgestellt wird. Sebastian hat sich noch protzig an einen der Lesetische gesetzt, aber ohne Bücher war das nur wenig glaubwürdig, aber immerhin: wenigstens mal hier gesessen.
Von den Tiefen der Bibliothek zum nächsten Himmelsstürmer ist es wiederum nur ein kleiner Hüpfer, den man zu Fuß erledigen kann. Das Empire State Building befindet sich zehn Straßenblöcke südwärts und magisch noch mehr Touristen an. Die Warteschlangen an den Aufzügen sind lang und die Eintrittsgelder so hoch wie das Gebäude selbst. Für uns hieß das: von unten nach oben schauen und mal im Inneren die Architektur bewundern, aber hohe Hochhäuser gibts auch noch andere und auch an anderen Tagen. Das ESB läuft nicht weg. Das Foto zeigt, wie der Tourist von unten bewundert...
Grimaldis Pizza - in Brooklyn, unter der Brooklyn Bridge - sollte unser nächstes Ziel sein, aber in Amerika haben sich die Leute im Gegensatz zu uns Ostdeutschen an das Schlangestehen gewöhnt. Vor dem Restaurant standen die potentiellen Pizza-Esser in einer 100 Meter langen Schlange und begehrten Einlass. Das war uns auch wiederrum zu viel, zu lang und zu sonnig, so dass wir mit dem Taxi zur Brooklyn Brewery fuhren, um unseren Hunger in Bier zu ertränken. Die Brooklyn Brewery ist der dafür geeignete Or: in angenehm kühlen Hallen, zu deren Zutritt man token's erwirbt, die gegen Bier getauscht werden, trinkt man selbiges aus und begibt sich hernach in die brennende Sonne zurück. Glücklicherweise sind die Straßen hier nicht so stark befahren. Ein abschließender Spaziergang über die Bedford Ave und deren Läden, Kneipen und Gaststätten hilft ebenfalls, die verschiedenen Bestandteile des Brooklyner Biers abzubauen.
Fazit des Tages: für Brooklyn müßte man sich viel mehr Zeit und Muße nehmen. Für die Public Library viel mehr Zeit. Und für das Empire State Building viel mehr Geld.
Zurück in Trumbull gab es an diesem Abend noch ein wunderbares Grillfest mit Marks Nachbarn, einer Familie aus Vietnam. Die Leute waren zwar etwas reserviert, am späteren Abend und nach dem gemeinsamen Essen und Spielen mit den Kindern gab es noch viel zu hören aus dem Leben der Einwanderer, die von Vietnam aus per Boot "vor den Kommunisten" geflohen sind. Echt krass, was diese Leute erlebt haben, während wir ganz gemütlich vor 20 Jahren zur Demo gegangen sind... Das ist das Schöne an Amerika: die Leute kommen von überall her und fast jeder kann eine Lebensgeschichte erzählen, die den Zuhörer in ihren Bann schlägt. Leider leider habe ich von diesem wunderbaren Abend überhaupt kein einziges Foto gemacht...
Von den Tiefen der Bibliothek zum nächsten Himmelsstürmer ist es wiederum nur ein kleiner Hüpfer, den man zu Fuß erledigen kann. Das Empire State Building befindet sich zehn Straßenblöcke südwärts und magisch noch mehr Touristen an. Die Warteschlangen an den Aufzügen sind lang und die Eintrittsgelder so hoch wie das Gebäude selbst. Für uns hieß das: von unten nach oben schauen und mal im Inneren die Architektur bewundern, aber hohe Hochhäuser gibts auch noch andere und auch an anderen Tagen. Das ESB läuft nicht weg. Das Foto zeigt, wie der Tourist von unten bewundert...
Grimaldis Pizza - in Brooklyn, unter der Brooklyn Bridge - sollte unser nächstes Ziel sein, aber in Amerika haben sich die Leute im Gegensatz zu uns Ostdeutschen an das Schlangestehen gewöhnt. Vor dem Restaurant standen die potentiellen Pizza-Esser in einer 100 Meter langen Schlange und begehrten Einlass. Das war uns auch wiederrum zu viel, zu lang und zu sonnig, so dass wir mit dem Taxi zur Brooklyn Brewery fuhren, um unseren Hunger in Bier zu ertränken. Die Brooklyn Brewery ist der dafür geeignete Or: in angenehm kühlen Hallen, zu deren Zutritt man token's erwirbt, die gegen Bier getauscht werden, trinkt man selbiges aus und begibt sich hernach in die brennende Sonne zurück. Glücklicherweise sind die Straßen hier nicht so stark befahren. Ein abschließender Spaziergang über die Bedford Ave und deren Läden, Kneipen und Gaststätten hilft ebenfalls, die verschiedenen Bestandteile des Brooklyner Biers abzubauen.
Fazit des Tages: für Brooklyn müßte man sich viel mehr Zeit und Muße nehmen. Für die Public Library viel mehr Zeit. Und für das Empire State Building viel mehr Geld.
Zurück in Trumbull gab es an diesem Abend noch ein wunderbares Grillfest mit Marks Nachbarn, einer Familie aus Vietnam. Die Leute waren zwar etwas reserviert, am späteren Abend und nach dem gemeinsamen Essen und Spielen mit den Kindern gab es noch viel zu hören aus dem Leben der Einwanderer, die von Vietnam aus per Boot "vor den Kommunisten" geflohen sind. Echt krass, was diese Leute erlebt haben, während wir ganz gemütlich vor 20 Jahren zur Demo gegangen sind... Das ist das Schöne an Amerika: die Leute kommen von überall her und fast jeder kann eine Lebensgeschichte erzählen, die den Zuhörer in ihren Bann schlägt. Leider leider habe ich von diesem wunderbaren Abend überhaupt kein einziges Foto gemacht...
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