21 Juli 2014

Aua Aua Aua

Das tut wirklich weh in den Muskeln und die 11-Stunden-Wanderung von gestern lässt sich deutlich spüren... Und das blöde ist: am besten ist es, wenn man nichts tut, also zum Beispiel Fernsehen oder im Internet surfen, oder wenn man immer schön weiterläuft... Um all diese Gebrechen auszukurieren, sind jetzt zwei Tage Ruhe in Las Vegas eingeplant, wenn man das so nennen kann. Andererseits: der Muskelkater ist auch ein gutes Gefühl: etwas einzigartiges geschafft zu haben.
"Nichts tun" kommt im Wilden Westen dem Autofahren ziemlich nahe. Die Strassen sind laaaaaang und der Verkehr recht gering, so dass ich heute auf der Fahrt von Williams, Arizona nach Las Vegas die Automatik anschalten konnte und das Auto sich so ziemlich selbst gelenkt hat.
In Las Vegas selbst habe ich mir ein Zimmer im MGM Grand reserviert. Grosser Name, aber sie kochen alle nur mit Wasser: Das Zimmer war zum Eintreffen noch nicht fertig und ich musste warten bis 20 Uhr, damit ich endlich alle versprochenen Annehmlichkeiten geniessen konnte. Das werde ich jetzt zwei Tage lang tun. Mit Blick auf den Las Vegas Boulevard. Bevor ich mir dann einen lange geträumten Traum erfülle und eine Nacht im Death Valley verbringe. Zimmer ist vorreserviert, Sternenhimmel inklusive.
Soweit mal für den heutigen Tag.


So lang sind hier die Strassen und so blau der Himmel...
Route 66

20 Juli 2014

Wandertag

Liebe Leser
Wer von euch Wandern geht, kennt vielleicht das Gefühl, wenn man nach einer langen Tour wieder zu Hause ankommt: "Nie wieder wandern. Das war heute das letzte Mal!" Und dann, noch wenn Stadium 1 (Knochen tun weh, Muskelkater, Müdigkeit...) auf dem Höhepunkt ist, was meist am nächsten Tag der Fall ist, werden die Wanderkarten rausgeholt und die nächste Tour geplant.
Ich befinde mich im Moment noch in Stadium 1. Vorgestern hatte ich von meinen Bedenken gegen eine Grand-Canyon-Wanderung geschrieben und das Vorhaben eigentlich schon abgesagt. Doch danach gab es doch ein paar Pro-Punkte auf meiner "Abwägungsliste". Zum Beispiel der Post von meinem Bruder Sebastian.

Von hier etwa beginnt die Wandertour: Der OOH-AAH-Point.
Der Name ist doch selbsterklärend, oder? 

Dann war ich am Freitag nachmittag mal dort, um die Lage zu peilen. Vor der Einfahrt in den Nationalpark hatte ich sogar einen Abstecher zum Flugplatz gemacht und mich erkundigt, was ein Helicopter-Rundflug kostet und ich hatte die Kreditkarte schon in der Hand, doch der nächste verfügbare Sitzplatz war erst in 2 Stunden zu haben. Danach war ich am Rand - rim - des Grand Canyons und beim Runterschauen kam mir so der Gedanke "Das kann eigentlich nicht sein, dass ich mir das vornehme, teure Schuhe kaufe usw. und nachher findet das nicht statt." Also habe ich eine weitere Nacht hier in der Nähe gebucht und am Abend im Hotel in Flagstaff alles klar gemacht, damit am frühen Samstagmorgen eine reibungslose Abreise möglich wurde. Um 5.30 Uhr war ich dann auf dem Shuttlebus-Parkplatz im Grand Canyon und hab dort gleich einen Amerikaner kennengelernt, der ebenfalls loswollte, wenn auch nur ein kleines Stück des Weges (bis zum Skeleton Point). Irgendwie trauen die Amis einem anderen und sich selbst eine lange Tour nicht zu, denn dieser guy hat nur grosse Augen gemacht und war doch sehr skeptisch obwohl er selbst passionierter Wüstenwanderer ist. Wahrscheinlich hat er sich in dem Moment gedacht "Jaja, das sind die deutschen Jungs, so haben sie auch die WM gewonnen..." Aber das ist meine Phantasie, nachdem wir schon ausgiebig über Fussball gesprochen hatten.
Mein Plan für heute war: auf dem South Kaibab Trail hinunter und dem Bright Angel Trail wieder hoch. Wird von den Rangern abgeraten und überhaupt, jedes Jahr müssen soundsoviel Menschen gerettet werden, einige davon in Plastiksäcken mit Reissverschluss.

Leider gibt es kein Höhenprofil,
deshalb hab ich schnell selbst eins
gemacht. :)
Den Landkarten mit Zeitangaben, die im Park kostenlos verteilt werden, kann man allerdings nicht durchweg trauen. Der erste Abschnitt der Tour bis zum Skeleton Point brauchte abwärts eine Stunde und zurück schätze ich mal zwei Stunden. Auf der Karte stand die Strecke mit 6-9 Stunden Wanderzeit... Solche Abweichungen machen natürlich Mut, die ganze Runde auszuprobieren, auch wenn davon abgeraten wird. Terry, mein amerikanischer Begleiter ist dann auch umgekehrt, um zum Frühstück mit der Familie wieder auf dem Campingplatz zu sein. Ab jetzt war ich somit allein unterwegs, abgesehen von einer Reihe anderer Wanderer, die entweder auch runter wollten oder schon wieder am Aufstieg waren.
Um es etwas abzukürzen, erspare ich mir an dieser Stelle die Schilderung der wunderbaren Aussichten dieses Naturwunders. Kurz gesagt: Nach dem Start um 6 Uhr war ich gegen 9 Uhr am Colorado River, etwa 1400 Meter tiefer gelegen. Um 10 Uhr habe ich von dort den Aufstieg begonnen und war um 17.10 Uhr wieder oben. Somit also reine Wanderzeit etwa 11 Stunden. Andere machen das sicher in kürzerer Zeit (zum Beispiel die Jogger, die mir entgegengekommen sind...). Aber ich war sehr zufrieden mit mir und dem Tag.

Über zwei Brücken musst du gehen... Zuerst über die Black Bridge.

Der Colorado River bei der Arbeit. Der Fluss hat eine so grosse
Erosionskraft, dass er nach nur ein paar Millionen Jahren
fertig war mit dem Grand Canyon in seiner heutigen Form.
Er könnte noch 600 Meter schaffen, aber der Mensch verwehrt ihm das.

Ein paar Randbemerkungen noch: Man merkt genau, wann man es mit Wanderern (hiker) zu tun hat und wann mit Touristen. Grundsätzlich trifft man die Hiker in den tieferen Regionen an und alle Hiker grüssen einander und mit den meisten kommt man auch ins Gespräch. Die Touristen starren einfach nur geradeaus und laufen grusslos vorbei. Diese trifft man im oberen Bereich an und ich glaube, die denken: wir machen mal schnell ein paar Schritte in den Canyon und spazieren dann wieder nach oben... Einige von denen haben sicher schwer geatmet beim Rückzug. Und einer hat mich sogar, als ich schon 6 Stunden am Aufstieg war, also gegen 16 Uhr, gefragt, ob es auf dem Weg zum Fluss ein Hotel oder ein Restaurant gibt... Ich glaube, viele Touris sehen den Grand Canyon als so eine Art Vergnügungspark an und vergessen, dass die Umwelt hier eigentlich lebensfeindlich ist. Wenn ich so sehe, wie manche an der Kante herumturnen, auf den Felsen rumklettern, wo es einen Schritt weiter 500 Meter abwärts geht... Da gehe ich immer ganz schnell weiter, denn ich will nicht noch als Unfallzeuge zur Polizei müssen. Überhaupt: die Touristen: wie man auf die Idee kommt, eine Wanderung in Flipflops zu starten... keine Ahnung. Wahrscheinlich sind das die Leute, die nachher gerettet werden müssen oder tot sind.

Aufstieg auf dem Bright Angel Trail

Eine andere Sache ist die: wenn ich mit den Leute ins Gespräch kam, ist irgendwann die Frage fällig, woher man kommt. Und wenn ich dann sage, from Germany, folgte bisher jedes Mal ein "Congratulations" für die gewonnene WM. Unabhängig von der Nationalität. Ich habe mit Amerikanern, Belgiern, Niederländern (!), Mexikanern usw. gesprochen. Das macht doch Spass, oder?
Wie gesagt, ca. 17 Uhr habe ich mit einem wunderbaren Gefühl die letzten Schritte aus dem Canyon raus getan und bin jetzt sehr zufrieden mit mir und freue mich, dass ich mich doch noch entschlossen habe, die Tour zu unternehmen. Morgen werde ich alle Knochen und Muskeln spüren, aber egal. Es sind zwei Ruhetage in Las Vegas angesetzt und die werde ich geniessen.

Wer mehr über den Grand Canyon und seine einzigartige Bedeutung wissen möchte, sollte die Wikipedia-Artikel lesen: Allgemeiner Artikel hier und etwas spezieller hier. Auch für Nicht-Geologen eine gute Information, die auch deutlich macht, warum dieses wunderbare Stück Natur UNESCO-Naturerbe ist.

In Las Vegas war ich schon mehrmals, daher gibts vielleicht nicht so viel neues von dort zu berichten. Die früheren Blogeinträge finden sich hier von 2010 und hier von 2012.




18 Juli 2014

Wieder was gelernt...

Gestern gab es keinen neuen Eintrag im Blog und vorgestern nur einen ganz kurzen "Vertröstungs-Post". Ich bin gerade dabei, das "Entfernungsgefühl" von Schweiz auf USA umzustellen. Und das geht so: am Vortag Pläne machen für den nächsten oder die nächsten Tage und an denen dann feststellen: es läuft so nicht. Und dann korrigieren. So jedenfalls passierte es mir, als ich noch in Los Angeles war und leichtfertig ein Hotel - billigster Preis - in Blythe buchte. Es gibt in Kalifornien ein Kaff, das heisst Desert Center. Blythe ist kein Kaff, aber die geografische Position ist in etwa die gleiche und ich dachte, wenn ich dann auf dem Weg dorthin bin, kann ich hier und da noch einen Abstecher oder einen Umweg machen. Das war eine gute Idee, leider völlig daneben, denn bis nach Blythe sind es von Los Angeles ca. 250 Meilen auf der schnellsten Route und ich hatte schon die Landstrasse gewählt, die sehr viel länger ist. Irgendwann bin ich dann ziemlich müde angekommen und es hat gerade noch für ein Abendessen und eine (wie sich später herausstellte: völlig sinnlose) Reservation gereicht.
Tags drauf wurden die Vorräte noch ergänzt im Ranch Market, der fast nur abgelaufene Produkte hatte, auch das erst nachher mitbekommen... Dann ging die Fahrt wieder los zum etwa 100 Meilen entfernten Alamo Lake State Park, schon in Arizona, ziemlich mittig im Nirgendwo. Dort wollte ich erstmals seit 25 Jahren wieder Camping ausprobieren und damit nicht schiefgehen konnte, hatte ich eben dafür einen Platz reserviert. Alamo Lake, hörte sich erstmal gut an. Badesee, für Bootfahrer und Angler sehr geeignet und trifft in Amerika zwei weitverbreitete Hobbies, die Campgrounds nummeriert, was für eine gewisse Organisation spricht. Ich hatte mich für Area D, Platz 8 entschieden. Möglichst weit entfernt von den Wohnmobilen, wegen der Klimaanlagen und Generatoren etc. Weil es noch so früh war, wählte ich wiederum einen kleinen Umweg und wollte den Park von der Ostseite her anfahren, über die Old Alamo Road. Die Ausfahrt vom Highway auf diese Strasse habe ich erst bemerkt, als ich dran vorbeifuhr, aber schon der kurze erste Blick sagte mir: diese 40 Meilen Umweg kann ich gleich zurückfahren. Das habe ich mir, nachdem ich gewendet bin, durch den eigenen Augenschein bestätigt: unpaved road natürlich, aber nicht gewartet, riesige Warnschilder und Ablehnung jeglicher Verantwortung durch den Strassenträger. Und die Strasse selbst hatte so etwas afrikanisches: Sand und riesige ausgewaschene Löcher. Das Risiko wollte ich nicht eingehen, denn die Gegend erschien mir doch recht einsam und die Temperatur lag irgendwo bei 41 Grad. Also umkehren und den offiziellen Weg nehmen, denn ich dann auch gefunden habe. Vom Highway 30 Meilen asphaltiert bis in den State Park, wunderbar stille Wüstenlandschaft. Etwas sehr still, wie ich irgendwann bemerkte. Niemand folgte mir und niemand kam mir entgegen. So zogen sich die Meilen hin und irgendwann, kurz vor Erreichen der Rangerstation kam mir der Gedanke: Pass mal auf, wenn du da ankommst, hängt ein Zettel am Office: Lieber Michael, du bist allein im Park, such dir einen Platz aus. Und genauso war's dann auch, bloss dass der Ranger mir das persönlich gesagt hat: es war niemand sonst im Park ausser er und seine Familie und ein Paar in einem Wohnmobil, die Dauercamper waren und ansonsten den Parkladen betreuen. Und der Grund ist auch ganz einfach: Es ist zwar der richtige Ort, jedoch die falsche Jahreszeit. Hochsaison ist hier im Januar/Februar. Jetzt im Juli, bei über 40 Grad geht niemand sonst campen, ausser Leute, die keine Ahnung davon haben, also so Leute wie ich. Aber was soll's, jetzt war ich da und jetzt bleibe ich auch. Der Ranger verlegt noch meinen Platz von Area D nach Area A: "Dort hast du Dusche und WC. In Area D hast du nichts." Was stimmte, denn ich hab mir das nachher noch angeschaut. Area D war der Bereich, der ausser einem Plumpsklo nichts hatte an zivilisatorischen Errungenschaften. Übrigens lag Area D etwa 3 Meilen von A entfernt, man könnte also nicht mal schnell rüberspringen...

Burros, ein Eselart, leben frei im Park und besuchen Nachts und
am sehr frühen Morgen die Zelte der Camper

So habe ich dann also mein Zelt aufgebaut, mit dem Ranger geschwatzt und mir noch Eis für die Kühlbox geben lassen. Dann musste der Ranger nach Hause. Es war etwa 16 Uhr, das Thermometer zeigte 106° Fahrenheit und an Abkühlung nicht zu denken. Mit ein bisschen im Park herumfahren habe ich dann tatsächlich die Zeit bis zum Abendessen und einem wunderschönen Sonnenuntergang herumgebracht, habe die freilebenden Burros kennengelernt und bin dann gegen 20.30 Uhr in mein Zelt gekrochen. Leider war an Schlaf vorerst nicht zu denken, denn in dieser Wüste kühlt es nicht so schnell ab, wie man denkt. Der aufgeheizte Boden gab kontinuierlich bis zum frühen Morgen seine tagsüber gespeicherte Wärme wie eine Fussbodenheizung ab. Mehr brauche ich wohl nicht zu sagen... Es ist eben nicht die Saison zum Campen, jedenfalls nicht hier in der Mohave Wüste.
Entschädigt wurde ich dann morgens mit einem wiederum wunderschönen Sonnenaufgang und einem Frühstück mit Kaffee vom Campingkocher usw. Am See waren dann auch ein paar Angler schon unterwegs und der Ranger hat seine Kontrollfahrten gemacht - alles in Ordnung also. 

Camperfrühstück

Zusammenpacken, Check-Out und Abfahren, das war erstmal mein erster Camping-Versuch. Die nächsten zwei Nächte finden dann wieder mit den Annehmlichkeiten eines Hotels statt, nämlich Flagstaff, Arizona. Von hier aus, so war der Plan, wollte ich zum Grand Canyon fahren und dort wandern. Einmal vom Rand (Rim) bis zum Grund, zum Colorado River und wieder nach oben. Wie in den Alpen, bloss umgekehrt: erst runter, dann rauf. Und garantiert keine Seilbahn. Durch ein paar Recherchen und einige spitze Bemerkungen in meinem Umfeld (zu Hause) habe ich jetzt doch etwas Angst bekommen, ob das gehen kann. Die letzte Wanderung in den Alpen hatte ca. 1.600 Höhenmeter, 14 Kilometer Weg und das bei angenehmen Temperaturen.  Grand Canyon wären ca. 1.400 Höhenmeter (erst runter dann rauf), ca. 26 Kilometer Wegstrecke und Temperaturen bis 40°.... Tja, im Moment sitze ich im Hotel in Flagstaff, lasse es mir im übrigen gutgehen, so ist es nicht, und mache eine langwierige Chancen-Risiken-Abwägung....
Die Zusammenfassung der letzten 2 Tage könnte also in wenigen Worten lauten: nimm dir nicht zuviel vor.

High Desert Arizona. So schön ist die Wüste.
Das kann man gar nicht auf Foto festhalten.

16 Juli 2014

Kurze Nachricht

Gestern gab es keinen Blogeintrag und heute wird es voraussichtlich auch keinen geben. Mehr über die Tage dann später.

15 Juli 2014

Aufrüsten

Der Titel verrät schon etwas über den heutigen Montag, 14. Juli. Der war zur Hälfte dafür vorgesehen, das nötige Material für den bevorstehenden Trip zusammenzustellen. Deswegen ging es erstmal mit dem Auto los nach Porter Ranch, einer Stadt nördlich von Los Angeles. Dort gibt es ein Walmart Supercenter, von dem ich angenommen habe, dass es dort alles gibt, was ich noch benötige und diese Annahme war auch zutreffend. Ausserdem ging es mir darum, das Auto noch etwas näher kennenzulernen und deswegen war eine längere Fahrt dafür gut geeignet. Denn mit Sicherheit gibt es all die gekauften Sachen auch hier in der Nähe in anderen Geschäften.

Den Anreisetag will ich aber nicht ganz überspringen. Kurz gesagt, es lief sehr gut. Abflug in Zürich, Warten und Abflug in Düsseldorf und dann 10 Stunden und 40 Minuten Flug nach Los Angeles hat alles wunderbar geklappt. Das WM-Endspiel wurde zwar nicht direkt im Flugzeug übertragen, aber die Flugbegleiterinnen haben gelegentlich eine kurze Zwischeninformation gegeben und kurz vor dem Landeanflug hat der Pilot ganz trocken und förmlich bekanntgegeben: "Deutschland ist Weltmeister." Später wurde noch "An Tagen wie diesen" eingespielt...

Unter dem trüben Düsseldorfer Himmel wird der Airbus für den
Flug nach Los Angeles an das Gate gebracht.

In Los Angeles dann Autoübernahme und Abfahrt ins Hotel in Santa Monica. Das war schon der Tag, denn ich bin nach diesen knapp 24 Stunden Reisezeit sehr müde gegen 19 Uhr ins Bett gefallen. Mehr war nicht drin und die Zeitverschiebung ist eben auch eine Herausforderung.

Dafür ging es dann heute morgen schon frühzeitig los: Frühstück im Hotel, zur Abwechslung mal ganz abwechslungsreich. Und danach eben nach Porter Ranch zum Einkaufen und anschliessend, nachdem ich nochmal kurz im Hotel war, zu Fuss die etwas 3,5 Kilometer an den Pazifik. Leider war das Wetter heute etwas trübe, aber ich wollte nicht in LA sein, ohne den Ozean gesehen zu haben. Morgen geht es nämlich ostwärts in die Wüste und die Chancen, nochmal an den Pazifik zu kommen, sind dann sehr gering. Es müsste schon etwas aussergewöhnliches passieren.
Nach einem Bummel durch die Einkaufspromenade 3rd Street bin ich dann schon zum Hotel zurück. Und dort habe ich an der Rezeption meine gemietete Campingausrüstung erhalten. Für dieses Vorhaben brauchte es nämlich die ganzen Einkäufe...
Aber bitte: legt mich nachher nicht auf das Camping fest. Ich habe sowas zuletzt vor 25 Jahren gemacht und weiss praktisch nichts darüber. Insbesondere nicht, ob mir das überhaupt gefällt. Wie bei so vielem heisst es auch hier: ausprobieren.

Soweit mal für heute in aller Kürze.

Die Unterlagen zur Camping-Ausrüstung sind mitsamt einem grossen
Paket heute im Hotel angekommen.




11 Juli 2014

Das Dorf Unserer Lieben Frau, Königin der Engel des Flusses Portiuncula

Einmal noch schlafen im heimischen Bett, dann ist Abreise. Final Destination ist der unten abgebildete Ort mit diesem wunderschön-klingenden Namen. 

El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Ángeles
del Río de Porciúncula

03 Mai 2014

21 Juli 2013

Verkürzte Ferien

Liebe treue und alle anderen Leser!
Verkürzte Ferien sind auch was schönes, vor allem, wenn die letzten längeren schon länger zurückliegen. Aus verschieden Gründen habe ich den diesjährigen Ausflug also auf 2 Wochen Dauer festgesetzt und freue mich, ab 28. Juli meine Freunde in Connecticut besuchen zu können. Somit wird es keine neuen Wüstenbilder und keine aufregenden Roadtrip-News geben. Da aber New York nach wie vor die Welthauptstadt ist, ergibt sich sicher die eine oder andere Gelegenheit, Interessantes auch von dort zu schreiben. Vielleicht nicht jeden Tag, aber sicher gelegentlich. Die Chance auf Kurzupdates ist besonders gross, wenn ihr mit mir via Facebook verbunden seid.
Somit wünsche ich euch und mir nun eine schöne Hochsommerzeit und sende euch die besten Grüsse aus Worb (Schweiz).
Euer Michael

Ein klein wenig Wehmut ist schon da: solche Bilder wird es dieses Jahr nicht  zu sehen geben.
Aber noch sind nicht alle Wüsten überschwemmt - will sagen: noch längst sind nicht alle Ferien gefeiert....