26 Juni 2010

Am Rande der Wüste

Das ist das Wüstenstädtchen Banning in Kalifornien und hier habe ich das erste Hotelzimmer für die Kalifornien-Arizona-Rundfahrt 2010 bereits gebucht.


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Der Tourist braucht ja bei jeder Einreise in die USA neben der gültigen ESTA-Anmeldung auch eine Adresse für die erste Übernachtung. Deshalb habe ich immer schon das erste Hotel vor der Abreise via Internet gebucht und konnte dann schön die Adresse angeben. Ausserdem erspart mir das den Stress der Hotelsuche nach der Ankunft. Banning liegt ca. 100 Meilen östlich des Flughafens von Los Angeles (LAX). Ganz in der Nähe liegt der Joshua Tree National Park und somit werde ich diesen meiner doch schon ganz hübschen "Besuchte-Nationalparks-Liste" hinzufügen können. Wenn es denn endlich soweit ist, denn ein paar Tage gehe ich noch arbeiten, dann bin ich aber wirklich urlaubsfertig...

18 März 2010

Ich muss die Wüste sehen...

Ozean, Urwälder, Hochgebirge, Vulkane und noch viel mehr habe auf meinen Touren durch die USA 2007, 2008 und 2009 gesehen, aber nichts hat mich so beeindruckt, wie die Wüstenlandschaften des Südwestens. Daraus kann es nur einen Schluß geben: ich muss wieder hin, wenn auch in etwas abgespeckter Form, wegen der geringeren Finanzkraft in diesem Jahr. Also habe ich das Reisebüro meines Vertrauens mit der Buchung beauftragt und werde nach Los Angeles aufbrechen und mich etwa 12 Tage dort im Südwesten herumtreiben, dann meinen Bruder in Palo Alto besuchen und dann noch für eine Woche Richtung New York aufbrechen.
Der Mensch braucht im Jahr so einige Fixpunkte. Einer davon ist für mich also der Abreisetag...!

01 Februar 2010

Paris ist auch schön...

... aber die Welthauptstadt ist und bleibt nun mal New York City. In der vorigen Woche war ich von Mittwoch bis Sonntag in Frankreich. Dann und wann muss man sich auch mal ein anderes Land anschauen und ich muss sagen, auch Frankreich ist ein wunderbares Land mit netten Leuten und ganz eigenen Landschaften und Städten. Paris habe ich leider nur im Schnelldurchlauf während einer zweieinhalb-stündigen Busdurchfahrt gesehene. All die Attraktionen, Eiffelturm, Notre Dame, Triumphbogen usw. im Vorbeifahren - das ist schon schade und fordert zu einem Zweitbesuch heraus. Ich bin mir sicher, dass der auch irgendwann stattfindet (zum Beispiel, wenn ich mal Französisch sprechen kann). Diesmal war die Fahrt quasi ehrenamtlich-dienstlich: ich war mit einem kleinen Chor unterwegs, der in Frankreich - genauer gesagt in Orleans, Vendôme und Paris jeweils ein Konzert gegeben hat. Also Fazit: Frankreich ist eine oder zwei bis drei Reisen wert, aber in Amerika gibt es auch noch so viel unentdecktes Land.

16 Januar 2010

Irgendwie glücklich nach Hause

Ach, Amerika ist schön. Aber irgendwann musste ich wieder nach Hause, denn so ganz ohne Geldverdienen und Visum gehts eben doch nicht auf Dauer in den USA. Bis zu 90 Tagen darf man als Tourist im Lande sein, danach braucht's ein Visum und natürlich eine Menge Geld. Die Alternative habe ich gewählt: Heimreise am 3. Januar 2010. Von Bridgeport aus ging es mit dem Sammeltaxi zum Flughafen Newark. Für das Taxi meldet man sich vorher per Telefon oder Internet an, dann begibt man sich zu einer der Haltestellen. Von dort fährt ein kleiner Bus oder ein Van - je nach Anzahl der angemeldeten Passagiere - zum vorgesehenen Ziel. Abreise und Ankunft am Flughafen waren absolut in der vorhergesagten Zeit, was vielleicht am geringen Sonntagsverkehr lag. An den Wochentagen ist die George Washington Bridge in New York angeblich hoffnungslos überlastet, aber am Sonntag ging es reibungslos. Nochmal ein Blick auf die Skyline von Manhattan, und kurz darauf war ich am Flughafen in Newark. Hier allerdings war die Rückreisewelle auf ihrem Höhepunkt: die Hallen waren voll von Leuten, die in alle möglichen Richtungen abreisen wollten. Die Schlange am interkontinentalen Check-In meiner Fluglinie war ziemlich lang und die Leute hatten riesige Mengen an Gepäck aufzugeben - Taschen und Koffer ohne Ende. Als ich an der Reihe war, wurde befunden, dass ich so aussähe, als könnte ich einen Check-In-Automaten bedienen. Weit gefehlt! Als Sprachen standen nur Englisch und Spanisch zur Verfügung und in diesen Sprachen wurde man angewiesen, Tasten zu drücken, den Pass durch einen Schlitz zu ziehen und irgendwelche Sachen zu bestätigen. Der Angestellte von Continental muss mich auch für ganz schön dümmlich gehalten haben, als ich dann nicht mal mehr verstanden habe, was auf die Frage, ob ich mit Kind oder Kegel reise zu antworten sei... Immerhin konnte ich bestätigen, dass mein Gepäck unter 50 lbs (Pfund) wiegt, ohne dass ich es vorher gemessen hätte und tatsächlich: meine Tasche wog 22,5 kg, also knapp unter der magischen 23-Kilo-Marke, ab der Zuzahlungen nötig werden.
Die nächsten Stunden verbrachte ich im Terminal C des Flughafens und wartete auf das Boarding, während sich hinter mir, im Bereich der Sicherheitsüberprüfungen eine kleine Katastrophe anbahnte. Gerade in dem Moment, als das Boarding zu meinem Flugzeug begann, verschaffte sich dort ein Unbekannter Zutritt zum Terminal ohne durch die Taschenkontrollen zu gehen. Daraufhin wurde der gesamte Terminal C abgesperrt, alle Leute mussten wieder raus und erneut kontrolliert werden. Es gab wohl Verspätungen ohne Ende, aber glücklicherweise hatte mein Flieger das Gate gerade in diesem kritischen Moment verlassen, so dass ich wiederum absolut pünktlich und wohlbehalten am nächsten Morgen gegen 8.00 Uhr auf dem Flughafen Berlin Tegel landete und gegen 13.00 Uhr zu Hause war.
Nun sitze ich hier, am Computer, schaue mir die ganzen neuen Bilder und auch die alten an und überlege, was das neue Jahr 2010 so bringen könnte. Es bringt zum Beispiel 29 frische Urlaubstage und die Route 66 soll auch ganz nett zu fahren sein... mal sehen.

Eislauffläche an der Public Library

02 Januar 2010

13 Tage wie im Flug vergangen

Auch in Amerika - besonders wohl aber im Urlaub - vergehen die Tage immer sehr schnell. So sind nun auch die 13 Tage USA fast vorbei - das ganze Weihnachtsfest und der Jahreswechsel... Und es war wieder mal besonders krass. Ich habe leider keine Zeit (und Lust) gehabt, hier alles aufzuschreiben. Deswegen wieder mal nur ein kleiner Eindruck in Form eines Bildes:

Das ist der Times Square am Abend des 1. Januar 2010.

28 Dezember 2009

Weihnachten in Amerika

Für alle, die keine oder falsche Vorstellungen über amerikanische Weihnachtsbäume haben, möchte ich einen solchen hier kurz vorstellen:


Wie ihr seht, gibt es kein Lametta und auch sonst ist noch einiges vom Grün zu erkennen, ganz im Gegensatz zu bestimmten Vorstellungen über amerikanische Weihnachtsbäume. Auch sind die Lichter einfarbig, blinken nicht und es gibt keine elektronische Musik. Die Kerzen sind alle elektrisch.
In die Socken, die am Kamin hängen, steckt Santa Claus in der Christnacht Süßigkeiten für die Kinder, Eltern und Gäste. Geschenke werden am Christmas Day, also am 25. Dezember verteilt. Am Heiligabend gibt es Dinner für friends and family. Der in Deutschland gesetztliche Feiertag des 26. 12. gibt es hier nicht, die Leute fahren stattdessen zu Hunderten Tausenden zum Einkaufen: umsetzen der Geschenkgutscheine und umtauschen von nicht passenden Kleidungsstücken. Ich bin mir aber sicher, in Deutschland ist es das gleiche...
Viele Grüße und noch wunderbare Festtage!

20 Dezember 2009

Jahreswechsel in Amerika - und was so an wichtigen Vorbereitungen nötig ist

Ich hatte ja geschrieben, dass die nächste USA-Reise ansteht und nun ist es soweit: Weihnachten und Jahreswechsel in Connecticut und New York City. Die Zeit seit dem Sommer ist wahnsinnig schnell vergangen und es gab wenig Gelegenheit, zur Ruhe zu kommen. Vielleicht gelingt das ja nun abseits des mir bekannten Trubels einer deutschen Weihnacht. Am 22.12. also setze ich mich in das Flugzeug nach New York und bleibe dort bis 3.1.2010. Vorher gab es noch einiges zu regeln und zu arbeiten, vor allem an diesem Wochenende des 4. Advents. Dazu gehörte - passend zur Jahreszeit - eine Feuerzangenbowle bei Freunden, quasi als letzter Tagesordnungspunkt. Nach einer Anlaufschwierigkeit mit nicht ausreichend hochprozentigem Rum gab es dann aber ein feines Getränk, lecker Abendessen und ein paar Filme übers ECW aus DDR-Zeiten. Für mich als Zugezogener immer wieder nett anzuschauen. Meine Kenntnisse darüber beschränken sich auf die Abrisszeit...
Somit sind nun alle Punkte auf der To-Do-Liste abgehakt. Morgen nachmittag gehts los, zuerst nach Berlin ins Hotel und am Dienstag dann auf in die Welthauptstadt. Ich wünsche allen ein wunderbares Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr 2010!


Feuerzangenbowle auf einer größeren Karte anzeigen
Hier gabs Feuerzangenbowle!

04 November 2009

Wie soll man ...

... im Alltagsstreß noch Urlaubsblog-Einträge nachholen??? Heute ist der 4. November, fast drei Monate sind vergangen und es fehlen noch eine ganze Reihe Erlebnisse, die eigentlich hier reingehören sollten. Zum Beispiel die Fahrt nach Portland/Maine, die Speedboat-Tour über den Hudson River, Besuch in Little Italy und Besuch in McSourley's Old Ale House, wo es Biere nur immer als Paar gibt und wo der Barkeeper Sebastian und mich eingeladen hat, mal mit Servier-Schürze hinterm Tresen zu stehen. Ganz bestimmt müßte auch noch Sebastians Wunsch und dessen Erfüllung erwähnt werden, im Central Park zu joggen. Ich müßte noch davon berichten, wie wir den Apple Store besucht haben und wie es möglich war, mit Metallgegenständen durch den Detektor im Rockefeller Center zu kommen, um auf dessen Aussichtsplattform zu gelangen. Ach ja, und dann war da noch die Autofahrt zum John F. Kennedy Airport, die mit einer Stunde Verspätung begann und uns direkt in den New Yorker Nachmittagsverkehrsstau führte. Dass Sebastian und ich dann den Check In nur kurz vor knapp erreichten und die allerletzten Fluggäste waren, die sich für den Flug nach Düsseldorf meldeten, ist sicher nur eine kleine Randepisode, die keiner großen Erwähnung wert ist, weil wir ja letztlich doch noch pünktlich abfliegen konnten (die Nervosität, die mit der Inaussichtnahme eines verpaßten Fliegers einhergeht, kann sicher niemand verstehen...).
Naja, jedenfalls fehlen alle diese Dinge hier in diesem Blog und ich kann auch irgendwie das alles nicht mehr nachholen. Für mich bleibt jetzt, fast drei Monate später wieder mal nur die Feststellung, dass Amerika mehrere Reisen lohnt und die zurückliegende Tour von Los Angeles nach Denver und New York, zusammen mit zwei meiner Brüder eine wieder einmal tolle Erfahrung war. Und weils dort so schön war, ist die nächste Reise auch schon gebucht, diesmal über Weihnachten und Neujahr in New York/Connecticut.
Wer sich weiter interessiert und gerne noch mehr Bilder anschauen möchte, dem empfehle ich diese Fotoseite. Hier wird es auch in Zukunft immer mehr Bilder aus dem Archiv geben.