31 Juli 2009
Ausgeschlafen in den Tag
Der gestrige Beitrag war ja wirklich ein bisschen knapp, aber tatsächlich machte sich bei mir eine starke Müdigkeit bemerkbar. Das ist ja auch kein Wunder, denn ich war da 24 Stunden ohne Schlaf unterwegs. Jetzt ist es 8 Uhr am Morgen, mein Bruder Ben putzt sich gerade die Zähne (wie vorbildlich) und gleich werden wir uns das continential breakfast reinziehen. Dabei beraten wir dann das weitere Vorgehen, denn schließlich machen wir Leistungsurlaub, da muß alles geplant und abgestimmt werden. Ich denke, wir werden nach dem Frühstück zur Santa Monica Pier runterlaufen und uns den Vormittag über den Pazifik anschauen. Mehr darüber gibts dann heute abend zu berichten. Wetter: neblig, 22° Celsius - typisches Wetter...
Die andere Seite der Welt
Absolut planmäßig landete heute der AirBerlin-Airbus mit mir in Los Angeles. Eigentlich war er sogar eine halbe Stunde zu früh da, aber deswegen war kein Gate frei, so dass auf dem Rollfeld diese Zeit wieder abgebummelt wurde. Da die Reise lang und der Schlaf kurz waren, möchte ich heute, am ersten Tag auch gar nicht so viel berichten. Nur soviel: nach den Einreiseformalitäten habe ich am Ausgang wie verabredet meinen Bruder getroffen, dann haben wir gemeinsam das Auto abgeholt, das Hotel bezogen und sind noch schnell 20 Meilen zum Griffith Observatory raufgefahren, um den Blick über das abendliche Los Angeles zu genießen. Morgen gehts dann etwas mehr zur Sache, aber für heute bin ich für alles zu müde.
17 Juli 2009
Wie die Zeit vergeht ...
Nun sind es noch genau zwei Wochen bis zum Abflug in den nächsten Urlaub in Amerika. Ein ganzes Jahr ist vergangen und ein halbes mit Reisevorbereitungen, die diesmal bei weitem nicht so gründlich waren, wie vor der 2008er-Reise. Alles wird sich irgendwie in den nächsten Tagen stauen, angefangen beim Studieren von Reiseliteratur über das Verfassen der Rundmail an Freunde und Verwandte bis hin zum Sachen packen und "Reste einkaufen", wie ich es nenne. Immerhin steht die Route fest, sind die Flugtickets gekauft, und das erste Hotel und das Auto angemietet. Start ist ja diesmal wieder in Los Angeles, wo ich mich für drei Tage mit meinem Bruder treffen werde, der gerade ebenfalls in Kalifornien ist, nur etwas länger als ich: zwei Jahre.
Die Route geht diesmal irgendwie durch den Südwesten, nebenbei werden die großen Sights abgeklappert: Death Valley, Las Vegas, Grand Canyon und wie sie alle heißen. Dann geht es von Denver mit dem Flugzeug noch für eine gemeinsame Abschlußwoche nach New York - mit meinem anderen Bruder, der dazu angereist kommt. Es wird also spannend und, so hoffe ich, erfolgreich. In diesem Sinne also wieder ein Leistungsurlaub. Hoffentlich fallen mir auch wieder schöne Texte für das Blog ein. Die Titelgrafik habe ich jedenfalls schonmal geändert.
Die Route geht diesmal irgendwie durch den Südwesten, nebenbei werden die großen Sights abgeklappert: Death Valley, Las Vegas, Grand Canyon und wie sie alle heißen. Dann geht es von Denver mit dem Flugzeug noch für eine gemeinsame Abschlußwoche nach New York - mit meinem anderen Bruder, der dazu angereist kommt. Es wird also spannend und, so hoffe ich, erfolgreich. In diesem Sinne also wieder ein Leistungsurlaub. Hoffentlich fallen mir auch wieder schöne Texte für das Blog ein. Die Titelgrafik habe ich jedenfalls schonmal geändert.
04 Februar 2009
... Alles hat ein Anfang
Mit den Worten "Amerika, ich komme!" habe ich den letzten Blogeintrag der 2008er-Reise abgeschlossen. Das war ein Versprechen und das wird eingehalten. Für dieses Jahr ist wieder eine Reise geplant und mittlerweile auch gebucht. Mein Reisevorbereitungsblog ist somit auch wieder in Betrieb und hier zu finden. Wenn ich dann wieder unterwegs bin, werde ich die neuen Reiseberichte gleich hier auf dieser Seite einstellen, aber bis dahin dauert es noch ein paar Monate. Bleibt mir gewogen und schaut ab und an in das andere Blog, dann seht ihr, wie der Stand der Dinge ist. Oder klickt in den Flickr-Account (Bildergalerie ganz oben)!
Viele Grüße
Michael
Viele Grüße
Michael
31 August 2008
Alles hat ein Ende...
... auch eine lange und ausgedehnte USA-Reise. In diesem Fall ist es meine. Die Arbeit ruft wieder, die Familie verlangt ihren Teil, das Geld ist über die Neige hinaus verbraucht worden. So habe ich mich also wie geplant am vergangenen Mittwoch von Mark zum John F. Kennedy Airport bringen lassen müssen, mich dort in mein Flugzeug gesetzt (gemeinsam mit einer überaus großen und die ganze Nacht lärmenden Schar Babies...) und bin zurück in das am Morgen des 28. August sehr graue Deutschland geflogen. Mit viel Wehmut habe ich meinen ersten Arbeitstag am Freitag geschafft und auch an der Familienfeier am Wochenende teilgenommen, die ja extra wegen mir auf den 30. 8. verschoben wurde.
Jetzt geht dann wieder der Alltag los mit all seinen Sorgen und Nöten, den Überraschungen und Freuden und schließlich kann ich ja auch zu Hause weiterträumen mit all dem, was ich aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten mitgebracht habe, z.B. die 3.190 Fotos, die Hefte und Broschüren aus den Nationalparks, die Tankquittungen (aua) für 5.664 Meilen (9.062km), die Hotelrechnungen, Postkarten, meine Texte hier im Blog, über die ich von vielen Leuten schöne Rückmeldungen erhalten habe und die ich, wie ich hier gerne nochmal schreibe, sehr gerne für Euch alle und für mich selbst geschrieben habe. Es hat mir große Freude gemacht, Erlebnisse und Eindrücke festzuhalten, zu recherchieren, meine Texte mit weitergehenden Informationen anzureichern und zu sehen, wie Leute darauf reagieren und selbst neugierig werden. Das Blog wird selbstverständlich im Internet bleiben und vielleicht noch den einen oder anderen Surfer anziehen. Später, wenn die ersten Alltage vorüber sind, möchte ich die Texte nochmal in eine eigene Webseite übernehmen, vielleicht hier und da noch etwas erweitern und natürlich von den mitgebrachten Bildern etwas mehr zeigen.
Auch, wenn ich momentan nichts konkretes für das nächste Jahr ins Auge fasse, Amerika wird von mir sicher nicht das letzte Mal besucht sein. Ganze Landstriche warten noch darauf, erkundet zu werden und schließlich kann man ja auch bei einem erstmaligen Besuch einer Gegend eine Menge verpassen, was dann nachzuholen ist. Für das Schlußwort im Reisereport-Blog 2008 kann es daher eigentlich nur eine Formulierung geben: Amerika, ich komme!
Jetzt geht dann wieder der Alltag los mit all seinen Sorgen und Nöten, den Überraschungen und Freuden und schließlich kann ich ja auch zu Hause weiterträumen mit all dem, was ich aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten mitgebracht habe, z.B. die 3.190 Fotos, die Hefte und Broschüren aus den Nationalparks, die Tankquittungen (aua) für 5.664 Meilen (9.062km), die Hotelrechnungen, Postkarten, meine Texte hier im Blog, über die ich von vielen Leuten schöne Rückmeldungen erhalten habe und die ich, wie ich hier gerne nochmal schreibe, sehr gerne für Euch alle und für mich selbst geschrieben habe. Es hat mir große Freude gemacht, Erlebnisse und Eindrücke festzuhalten, zu recherchieren, meine Texte mit weitergehenden Informationen anzureichern und zu sehen, wie Leute darauf reagieren und selbst neugierig werden. Das Blog wird selbstverständlich im Internet bleiben und vielleicht noch den einen oder anderen Surfer anziehen. Später, wenn die ersten Alltage vorüber sind, möchte ich die Texte nochmal in eine eigene Webseite übernehmen, vielleicht hier und da noch etwas erweitern und natürlich von den mitgebrachten Bildern etwas mehr zeigen.
Auch, wenn ich momentan nichts konkretes für das nächste Jahr ins Auge fasse, Amerika wird von mir sicher nicht das letzte Mal besucht sein. Ganze Landstriche warten noch darauf, erkundet zu werden und schließlich kann man ja auch bei einem erstmaligen Besuch einer Gegend eine Menge verpassen, was dann nachzuholen ist. Für das Schlußwort im Reisereport-Blog 2008 kann es daher eigentlich nur eine Formulierung geben: Amerika, ich komme!
27 August 2008
Der größte Apfel der Welt
So könnte man die Stadt mit dem Beinamen "Big Apple" bezeichnen. 8,2 Millionen Einwohner und jeden Menge Gäste, die die endlosen, fast schnurgeraden Straßen überschwemmen. Das muß man einfach mal gesehen und erlebt haben, auch wenn hierfür wieder viel viel zu wenig Zeit übrig ist. Zum Glück habe ich New York City schon 2006 und 2007 besucht und so konnte ich in diesem Jahr mit besserem (wenn auch nicht ganz gutem) Gewissen in diesen Stadt-Dschungel einfahren. Von Bridgeport (Connecticut) geht das mit der Eisenbahn direkt bis in die Grand Central Station, die für alle Bahn- und Subway-Benutzer der Dreh- und Angelpunkt in der City ist. Von hier aus gelangt man dann mehr oder weniger einfach überall sonst hin in Manhattan und den umliegenden Stadtteilen (Queens, Brookly, Bronx, Staten Island). Ein wenig verwirrend sind die unterirdischen Stationen aber schon und noch dazu herrscht dort unter der Straße im Sommer eine Temperatur weit über 30 Grad. Wenn man erstmal sein Ziel erreicht hat, kann man wunderbar die Straßenzüge erlaufen und als Flachland-Tourist wie ich die Wolkenkratzer bestaunen. Überall, besonders aber am Times Square, in der 5th Avenue, in Chinatown und Little Italy sind irrsinnig viele Menschen auf den Gesteigen unterwegs - für europäische Gewohnheiten völlig unverständlich. Als kulturinteressierter Tourist könnte man hunderte Museen und Galerien besuchen. Ich habe das nicht gemacht (zur Entschuldigung: das MoMa habe ich in Berlin gesehen...). Am ersten Tag habe ich mir den Ground Zero angeschaut, um zu sehen, was inzwischen hier passiert ist und ob von den neuen Wolkenkratzern schon etwas zu sehen ist (nicht viel). Dann ein Bummel durch Chinatown und Pizza-Essen in Little Italy. Beide Stadtteile grenzen unmittelbar aneinander und es gibt ein komisches Gefühl, wenn man von asiatisch nach südeuropäisch wechselt, indem man einfach nur die Straße überquert. Auf der einen Seite werden in unzähligen Ramschläden Chinalampen, fragwürdige Uhren und roher Fisch angeboten (riecht unangenehm), auf der anderen Seite sitzen die Leute in Straßenrestaurants auf den Gehwegen, die Wäsche hängt aussen an den Fensters und die Schilder sind in lateinischen Buchstaben bedruckt. Aber Italien ist in New York auf dem Rückzug. Die asiatischen Geschäfte und Wohnugen drängen vor und teilweise entstehen sonderbare "Mischzonen", wo alles ineinander verschmilzt: Pizzeria neben China-Wäscherei, Fischladen neben Nobelrestaurant usw. Die Zeiten, wo alles wohlgeordnet war, sind wohl vorbei. Übrigens gibt es neben den Geschäften auch noch die fliegenden Händler, die nicht nur Rolex-Uhren anbieten und jeden Passanten auch darauf ansprechen - mit lauter Stimme: Uhren, mit gedämpfter Stimme: spezielle "Dienstleistungen"...
McSorley's Old Ale House, 15 E 7th Street, New York City
In dieser Kneipe kann man schon so einige Zeit verbringen, denn man kommt auch relativ schnell mit den anderen Gästen ins Gespräch, mit allerlei Leuten aus der Nachbarschaft, Touristen aus dem Umland oder Übersee oder (wie im vorigen Jahr) mit den Bauarbeitern von der Wolkenkratzerbaustelle nebenan... wie gesagt: Bier gibts nur im Doppelpack. Die unzähligen Attraktionen der Stadt aufzuzählen, überlasse ich professionellen Reiseführern. Für mich bleibt nach leider nur zwei Tagen wieder einmal nur die Feststellung: diese irre Stadt ist eine Reise wert und ich war bestimmt nicht das letzte Mal hier.
PS: es ist schon spät. Ich stelle später noch ein paar Bilder ein und ergänze den Text vielleicht noch.
Heute, am zweiten Tag, stand unvermeidlich McSorley's Old Ale House auf der Besuchsliste: die älteste durchgehend geführte Kneipe der Stadt und wenn man sie von innen sieht, dann glaubt man das sofort. Der Boden wird mit Sägespänen ausgestreut, die Sanitärinstallationen sind von 1912 und unzähligen Bilder, Zeitungsseiten und sonstwas an den Wänden haben den Staub der Jahrzehnte angesetzt. Über dem Bartresen hängt die Lampe mit den Hühnerknochen von 1917, die seitdem nicht mehr gereinigt wurden und eine mehrere Zentimeter dicke Staubschicht tragen. Bier wird hier im Doppel ausgeschenkt: je ein helles und ein dunkles...
McSorley's Old Ale House, 15 E 7th Street, New York CityIn dieser Kneipe kann man schon so einige Zeit verbringen, denn man kommt auch relativ schnell mit den anderen Gästen ins Gespräch, mit allerlei Leuten aus der Nachbarschaft, Touristen aus dem Umland oder Übersee oder (wie im vorigen Jahr) mit den Bauarbeitern von der Wolkenkratzerbaustelle nebenan... wie gesagt: Bier gibts nur im Doppelpack. Die unzähligen Attraktionen der Stadt aufzuzählen, überlasse ich professionellen Reiseführern. Für mich bleibt nach leider nur zwei Tagen wieder einmal nur die Feststellung: diese irre Stadt ist eine Reise wert und ich war bestimmt nicht das letzte Mal hier.
PS: es ist schon spät. Ich stelle später noch ein paar Bilder ein und ergänze den Text vielleicht noch.
24 August 2008
Der nordamerikanische Kontinent in aller Breite
Nun habe ich geschafft: von Küste zu Küste, vom Pazifik zum Atlantik, von Kalifornien nach Neuengland. Von den schönsten Landschaften durch die schönsten zu den schönsten... lesen kann das jeder, aber verstehen oder nachvollziehen ist etwas anderes. Das kann wohl nur jemand, der es mal gemacht hat: die Küste im Westen, die Berge, die Mitte und den Osten erreichen und dort an der Atlantikküste stehen und den Ozean sehen. Die nächste Station hinter dem Horizont ist dann erst wieder die spanische Küste; im Westen waren es die Küsten Asiens.
Der heutige Ausflug führte nach Newport, an die Atlantikküste Neuenglands. Hier habe ich nachgeholt, was ich in Monterey (Frank!) verpaßt habe: Clam Chowder, die berühmte amerikanische Fischsuppe essen. Sie wurde allerdings nicht im Brot serviert, aber sie war trotzdem absolut delikat. Newport ist eine der früheren amerikanischen Siedlungen und war einst eine bedeutende Stadt an der Ostküste, bevor sie von den Briten zerstört wurde. Heute sind aber noch viele der alten Gebäude aus dem 18. Jahrhundert zu sehen und die Stadt wurde im 19. Jahrhundert "Sitz" des amerikanischen Geldadels. Etliche der gigantischen Villen, direkt an der Küste, können Touristen heute bestaunen und entlang des Cliff Walk erlaufen. Und Touristen gibt es hier überreichlich. Die ganze Stadt ist voller Autos aus allen umliegenden Staaten, gerade am Wochenende. Tausende von Leuten erkunden die Küstenregionen bei diesem herrlichen Sommerwetter und verstopfen die ganze beschauliche Stadt mit ihren SUV's und sonstigen Autos. Irgendwie gehöre ich und meine Gastgeber aus Connecticut ja auch dazu. Aber es ist einfach zu nice hier, durch die Stadt zu gehen, den Hafen zu sehen und den Cliff Walk entlangzulaufen. Die Küste ist zwar etwas steinig, aber einen kleinen Abschnitt gibt es mit Sand und man kann sich dort das Wasser um die Füße spülen lassen. Irgendwie ist es hier wärmer als am Pazifik, dafür aber mit viel Schlick und Tang. Und auf dem Atlantik fahren die Frachter in Richtung Europa. Abgesehen davon ist die Küste hier ganz anders als im Westen. Bei weitem nicht so rau und steil und nicht so neblig wie in Kalifornien und Oregon.
Zum Schreiben habe ich irgendwie jetzt weniger Zeit, weil ich hier bei Freunden bin und deswegen auch das Abendprogramm umfangreicher ist und es auch besser Essen gibt, als aus den vending machines in den Hotels. Deswegen mache ich jetzt auch erstmal Schluß, es gibt aber noch ein Bild von der Ostküste:
Der heutige Ausflug führte nach Newport, an die Atlantikküste Neuenglands. Hier habe ich nachgeholt, was ich in Monterey (Frank!) verpaßt habe: Clam Chowder, die berühmte amerikanische Fischsuppe essen. Sie wurde allerdings nicht im Brot serviert, aber sie war trotzdem absolut delikat. Newport ist eine der früheren amerikanischen Siedlungen und war einst eine bedeutende Stadt an der Ostküste, bevor sie von den Briten zerstört wurde. Heute sind aber noch viele der alten Gebäude aus dem 18. Jahrhundert zu sehen und die Stadt wurde im 19. Jahrhundert "Sitz" des amerikanischen Geldadels. Etliche der gigantischen Villen, direkt an der Küste, können Touristen heute bestaunen und entlang des Cliff Walk erlaufen. Und Touristen gibt es hier überreichlich. Die ganze Stadt ist voller Autos aus allen umliegenden Staaten, gerade am Wochenende. Tausende von Leuten erkunden die Küstenregionen bei diesem herrlichen Sommerwetter und verstopfen die ganze beschauliche Stadt mit ihren SUV's und sonstigen Autos. Irgendwie gehöre ich und meine Gastgeber aus Connecticut ja auch dazu. Aber es ist einfach zu nice hier, durch die Stadt zu gehen, den Hafen zu sehen und den Cliff Walk entlangzulaufen. Die Küste ist zwar etwas steinig, aber einen kleinen Abschnitt gibt es mit Sand und man kann sich dort das Wasser um die Füße spülen lassen. Irgendwie ist es hier wärmer als am Pazifik, dafür aber mit viel Schlick und Tang. Und auf dem Atlantik fahren die Frachter in Richtung Europa. Abgesehen davon ist die Küste hier ganz anders als im Westen. Bei weitem nicht so rau und steil und nicht so neblig wie in Kalifornien und Oregon.
Zum Schreiben habe ich irgendwie jetzt weniger Zeit, weil ich hier bei Freunden bin und deswegen auch das Abendprogramm umfangreicher ist und es auch besser Essen gibt, als aus den vending machines in den Hotels. Deswegen mache ich jetzt auch erstmal Schluß, es gibt aber noch ein Bild von der Ostküste:
23 August 2008
Drop off und pick up
Heute habe ich am Bradley International Airport in Windsor Locks mein schönes Auto zurückgegeben. Die Mietzeit ist abgelaufen, die Strecke, die ich mir vorgenommen habe, ist zurückgelegt. Die Sehenswürdigkeiten, die ich selbst erkunden wollte, habe ich im wesentlichen beschaut. Ich war erstaunt, beeindruckt und bin nun sehr zufrieden. An der Autorückgabestation habe ich Abschied genommen von meinem Pontiac Torrent. Fast hätte ich meine Jacke und das 300mm-Objektiv im Auto liegengelassen. Abgeholt wurde ich hier von einem Freund. Nun habe ich noch ein paar Tage Neuengland vor mir. Dazu aber dann später mehr. Für heute soll es soweit reichen.
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