03 August 2008

Das Goldene Tor

Mal ehrlich, wer träumte nicht schon immer davon, einmal das Golden Gate zu Fuß zu überschreiten - über die Golden Gate Bridge?
Ich habe es heute getan. Nach einer halbstündigen Anfahrt zuerst über die Brücke gefahren, dann auf den Besucherparkplatz und dann zu Fuß zurück in Richtung San Francisco. Links die Skyline und die Bay Area, rechts die sechsspurige Autobahn, dahinter ist die nächste Station erst wieder Tokio. Ich kann nur sagen: das sollte sich jeder mal "reinziehen", weil es einfach fantastisch ist. Einziger Wermutstropfen: Ich habe die falsche Tageszeit gewählt und bin gleich morgens hingefahren. Nachmittags und abends ist es mit der Sonne im Westen, dass heißt mit Sonnenschein auf die Brücke und die Stadt sicher noch etwas schöner, aber man kann sich sowas ja auch für später aufheben (nicht wahr, Ben?). Nach dem Marsch über die Brücke, gemeinsam mit tausenden von Touristen, die alle auch die falsche Zeit gewählt haben nebst etlichen Joggern, bin ich noch auf die Hügel raufgefahren. Von hier aus wird das ganze Außmaß, die schiere Unendlichkeit einer amerikanischen Metropolregion erst so richtig deutlich.

Die Golden Gate Bridge. Im Hintergrund San Francisco

Wer glaubt, dass man mal eben schnell von Downtown zur Bridge laufen könne, sieht sich vor einem mindestens 10 Kilometer langen Fußmarsch, und dabei ist es doch alles eine Stadt und schon die Brücke ist so gewaltig: Länge: 2.737 Meter, längste Stützweite: 1.280 m, Höhe 227 Meter. Untendurch fahren die Segelboote, Frachter, Tanker, Passagierschiffe in die Häfen Oakland und San Francisco und für Touristen gibt es Hubschrauberrund- und Brückendrunterdurchflüge. Unglaublich, aber wahr.

Ist hier die Farbe drin? 22.000 Liter davon werden jährlich für Neuanstriche verbraucht

Irgendwann mußte ich aber auch das Golden Gate wieder verlassen und bin nochmals in das Zentrum hingefahren, an den Union Square, der Treffpunkt für kaufwillige Einheimische und Touristen. In San Francisco gibt es übrigens vier Arten von öffentlichem Personennahverkehr (diese Wortkombination kann nur aus dem Deutschen entspringen): Busse, O-Busse, Straßenbahn und die berühmten Cable Cars. Letztere sind eher ein Überbleibsel, inzwischen zum Nationaldenkmal erhoben, was aber wahrscheinlich nur touristisch-ökonomische Gründe hat. Denn für eine Fahrt mit dieser Bahn steht der allgemeine Touri gern mal zwei Stunden an der Drehscheibe am Ende der Powell Street, sieht zu, wie die Cars mit Muskelkraft umgedreht werden und steigt dann für eine Fahrt auf den offenen Wagen, der dann bimmelnd und ratternd die Straße hinaufgezogen wird - an dem Kabeln angeklammert, das im Untergrund entlangführt.
Ich habe auf eine solche Fahrt verzichtet, es bleibt offen für die eventuell stattfindende nächste Reise.

Cable-Car-Drehscheibe: gleich wird der Wagen auf das linke Gleis geschoben und die Passagiere können aufsteigen.

So werde ich also höchst unvollkommen San Francisco morgen verlassen müssen, weiter auf dem Weg nach Norden.

02 August 2008

Von Monterey nach San Francisco

Die Ferienstadt Monterey lasse ich hinter mir, ohne dort etwas angeschaut zu haben. Die etwa 110 Meilen entfernte Metropole San Francisco lockt mehr, als ein verschlafener Urlauberhafen. Und immer noch geht es auf dem Highway 1 weiter. Mein TomTom will mir zwar immer etwas anderes vorschlagen, aber irgendwann gibt er sich geschlagen mit seinen Anweisen nach der Art "Drehen Sie wenn möglich um..." Je länger je mehr gefällt mir die ganze Küstenregion. Bloß der Nebel, der täglich vom Pazifik hereinzieht, stört etwas, weil er immer den Eindruck vermittelt, dass der ganze Tag grau bleibt. Doch ich fahre bloß mal fünf Minuten landeinwärts, schon bin ich im strahlenden Sonnenschein. Auch die Einfahrt nach San Francisco war so. Meine Gedanken, dass dies wohl ein "toller" Anfang ist ("alles grau in grau, keine 20° Celsius") wurden schnell beseite geschoben und die Stadt liegt plötzlich wie auf dem Präsentierteller vor mir, natürlich in strahlender Sonne. Überhaupt ist die ganze Umgebung auch hier wieder sehr reizvoll. Man fährt von den Hügeln hinab in die Wolkenkratzerschluchten. Der Anblick ist einmalig. Schade, dass ich aus dem fahrenden Auto heraus nicht fotografieren konnte. Geparkt habe ich heute in einem Parkhaus, in dem einem das Auto "abgenommen" wird. Ich habe mich schon beim reinfahren gewundert, warum die Angestellten dort in weißen Kitteln humherlaufen. In Parkhäusern wie diesem läßt man das Auto am Eingang zurück und der attendant fährt es dann zu einer Parkposition. So wird das ganz Haus vollgestellt, zugeparkt, wie auch immer. Wenn ein Fahrzeug von hinten rauswill, muß dann alles, was davor parkt, umgestellt werden, aber ich glaube, die haben da ein System mit Uhrzeiten usw. was die Sache vereinfacht. Jedenfalls bekommen die viel mehr Fahrzeuge auf die Fläche, als in Parkhäusern mit "Selbsteinparken".

Ein ganz kleiner Skyline-Ausschnitt. Links die Transamerica Pyramid

Nachdem die Sache mit dem Parken geklärt war, bin ich also zu Fuß weiter. Erstmal die Hügel rauf und runter, etwas Skyline schauen, an den Piers entlang - ich bin von 1 bis 35 gekommen, dann hat es mir gereicht. Morgen ist auch noch ein Tag... Übrigens: die Sonne schien zwar sehr schön, aber wärmer als 20 Grad ist es trotzdem nicht geworden.

Eines der berühmten Cable Cars. Der Antrieb erfolgt durch Kabel, die im Boden entlangführen.

Die Fahrt zum Hotel führte nochmal durch Downtown und hierzu muß ich sagen, dass San Francisco diesbezüglich eben doch mehr Stadt ist als Los Angeles. Während man in letzterem eher behäbig die Boulevards entlangtuckert, geht es hier viel hektischer zu. Es wird gehupt, gedrängelt, geschnitten usw. Aber als Europäer kann man auch überstehen.
Mein Hotel liegt heute in Oakland, auf der anderen Seite der Bay, etwa 12 Meilen von San Francisco entfernt. Ich hatte dieses gestern schon per Internet gebucht und heute als erstes die Reservierung von einer Nacht auf 2 Nächte erweitert. Heute beginnt das Wochenende, viele Menschen sind unterwegs und ich nehme an, das die Hotels in Zentrumsnähe unbezahlbar und/oder mittlerweile nicht mehr buchbar sind.
Von meinem jetzigen Zimmerfenster aus sehe ich sogar ein ganz kleines Stück Skyline: die Transamerica Pyramid. Wer kennt dieses Gebäude nicht???

So steil sind die Hügel von San Francisco. Es fehlt nicht mehr viel an 100%...

01 August 2008

Pacific Coast Highway

Heute früh also habe ich Los Angeles verlassen. Ich wollte noch irgendwo erwähnen, dass diese Stadt ja die Stadt von Colt Seavers und Howie Munson ist. Oder von Jonathan und Jennifer Hart. Oder die Stadt, in der das A-Team untertauchte. Wer könnte jemals diese krassen Vorabendserien aus den 80ern vergessen??? Durch die Serie "Ein Colt für alle Fälle" habe ich jedenfalls die Gegend um Hollywood und Los Angeles näher kennengelernt, wenn man das so sagen kann... Dementsprechend wollte ich dem Showbusiness heute nochmal huldigen, indem ich an das Hollywood Sign heranfahre und entsprechende Fotos mache, aber es war heute morgen so nebelig, dass ich darauf dann doch verzichtet habe und mich gleich um 8 Uhr Ortszeit auf den Weg in Richtung San Francisco aufmachte.


The Fall Guy Intro. Unbedingt anschauen, Ton anschalten: 80er Jahre pur. Was für ein Unsinn, aber wir haben es damals alle wöchentlich angeschaut. Bei Zeit 0.26 ist übrigens das Grauman's Chinese Theatre zu sehen. Und bei 0.57 die zauberhafte Heather Thomas... (von vor 30 Jahren)


Der Schnellreiser nimmt für diese Strecke wahrscheinlich den Interstate Highway 5 oder gleich das Flugzeug. Immerhin liegen die Städte Luftlinie 346 Meilen auseinander (1 Meile ~ 1,6 km). Der Tourist, also so Leute wie ich, aber nehmen mit dem Auto den Pacific Coast Highway, oder einfach nur Highway 1, der in einer wunderbaren Kulisse fast immer direkt an der Steilküste zwischen den großen Metropolen entlangführt, sich dabei unzählig oft zwischen den Schluchten windet, hunderte Meter die Küstenfelsen hinauf- und hinabführt und sich dabei an die Berge zu klammern scheint, um nicht in das blaue Wasser des Pazifik zu versinken, welches unten zwischen den Felsen tobt. Darüber gespannt ist ein pastellfarbener blauer Himmel, wie er mir eigentlich nur von denjenigen Postkarten bekannt ist, von denen ich bisher glaubte, dass sie gefälscht sind, weil es solche Himmelsfarben natürlicherweise gar nicht gibt.
Trotzdem die Fahrt von Los Angeles bis nach Monterey nun etwa 8 Stunden (mit Pausen) gedauert hat, durch diese wunderbare Landschaft hindurch war es auf jeden Fall ein besonderes Erlebnis.

Am Pacific Coast Highway.
Die Farben sind nicht richtig, auf meinem unkalibrierten Monitor geht es leider nicht anders. Vielleicht gefällt es Euch trotzdem.


Übernachten werde ich heute im Super 8 Motel in Monterey. Morgen geht es dann weiter in Richtung San Francisco.

31 Juli 2008

Auf dem Architektur-Trip

Viele Leute, die als Touristen L.A. besucht haben, meinen, mehr als zwei Tage seien für die Stadt nicht nötig. Immer wieder wird aber als eines der "must-see-Highlights" das Getty Center genannt. Also bin auch ich heute dorthin gefahren. Wieder erstmal durch den Highway-Dschungel bis zum Getty Center Drive, dort ins Parkhaus und dann mit der Monorail (oder sowas ähnlichem) direkt auf das Gelände. Der Besucher wird quasi aus seinem Alltagsleben entrückt und in die Welt der bildenden Künste "aufgefahren", so jedenfalls die Vorstellung des Architekten. Oben angekommen befindet man sich tatsächlich in einer anderen Welt, teils steril in klaren architektonischen Strukturen, andererseits aber sehr vital und überraschend im Zusammenspiel von Formen und Farben und später auch, im Garten der Anlage, im Zusammenspiel mit der Natur. Ein wunderbarer Platz zum Umherlaufen, anschauen und fotografieren. In die eigentlichen Ausstellungsräume braucht man im Grund gar nicht reingehen, draußen gibt es genug zum Sehen. Und vor allem ist man wirklich fern vom Leben "da unten".

Plaza des Getty Center

Nach dem Besuch im Getty Center bin ich nun noch reingefahren in die eigentliche Downtown von Los Angeles, denn hier wartet ein weiteres architektonisches Glanzstück der Stadt, welches ich unbedingt sehen wollte: die Walt Disney Concert Hall. Erbaut von dem ziemlich bekannten Architekten Frank Gehry und wer Bauwerke von diesem Menschen kennt, kann sich auch gleich vorstellen, wie die Concert Hall aussieht.

Disney Concert Hall in Downtown Los Angeles

Das Zentrum von L.A. ist ansonsten recht uninteressant und man kann sich leicht vorstellen, dass es hier nachts, wenn die Bürotürme verwaist sind, recht einsam sein wird. Die Stadtverwaltung versucht zwar, etwa Leben in die City zu bringen, aber so richtig gelungen ist ihr das angeblich nicht. Ich habe nicht gewartet, um mir ein eigenes Urteil bilden zu können. Nach einem kleinen Mittagessen auf der Plaza bin ich recht bald in mein Hotel zurückgekehrt. Etwas Schlaf muß auch sein... Morgen werde ich Los Angeles dann verlassen. Schade eigentlich.

PS: Wenn ihr die Karte unten benutzt, solltet ihr etwas in die Ansicht hineinzoomen (mit +), damit die einzelnen Flaggen sichtbar und anklickbar werden.

30 Juli 2008

Nachrichten

Den ganzen Tag habe ich überlegt, wie ich denn den heutigen Blog-Eintrag eröffnen könnte, und dann komme ich abends ins Hotel und muß im Internet lesen, dass hier ein Erdbeben der Stärke 5,6 stattgefunden haben soll, welches völlig unbemerkt an mir vorbeigegangen ist. Ehrlich, ich habe davon weder zu der entsprechenden Uhrzeit noch nachher auch nur irgendetwas mitbekommen: keine Rüttler, keine panisch auf die Straße laufenden Menschen und schon gar keine in Bodenspalten verschwindende Autos (der Phantasie sind da ja keine Grenzen gesetzt). Zu der fraglichen Zeit war ich gerade irgendwo auf dem Weg von der Santa Monica Pier nach Venice, und zwar immer schön am Wasser des Pazifik entlang, habe die Möven, Schwimmer und Surfer gesehen und später in Venice ein kleines Mittagessen gehabt. Die Santa Monica Pier ist vielen von Euch sicher aus Film und Fernsehen bekannt. Zum Beispiel die letzten Szenen von Falling Down mit Michael Douglas wurden hier gedreht (Stimmt nicht. Die wurden an der Pier von Venice Beach gedreht; ergänzt am 14.07.2014) und auch heute, als ich da war, fanden gerade Dreharbeiten statt, in die ich recht unvorhergesehen (meinerseits) hineingeraten bin. Aber irgendwer muß ja auch den Background spielen und deshalb standen auch überall die Warnschilder herum: "Achtung, wenn Sie hier weitergehen, könnte es sein, dass Sie in Film und Fernsehen erscheinen..."
Über Los Angeles und überhaupt über die amerikanischen Megacities gibt es ja das Bild von verschlungenen, komplizierten Highway-Systemen, Autobahnen mit 8 Spuren (pro Richtung) und Kreuzungen mit 4 oder 5 Ebenen, was von oben sehr verängstigend aussieht. Durch die ausgezeichnte Ausschilderung der Highways ist das aber alles absolut kein Problem, vorausgesetzt, man weiß, wo man hinwill und in welcher ungefähren Himmelsrichtung das Ziel liegt. Das Durchfahren eines solchen Autobahnkreuzes ist dann überhaupt gar kein Problem, ja, man merkt gar nicht, dass man es tut. Angenommen, man fährt auf Ebene 2 - wobei Ebene 1 angenommen wird als die Ebene, auf der sich das Leben in der Stadt abspielt, also zu ebener Erde - dann sieht man über sich Brücken, die die Ebenen 3-5 bilden und vielleicht bemerkt man, dass man selber auch auf einer Hochstraße gerade Ebene 1 überquert. Mehr ist das nicht.
Auch das Fahren auf einer sechsspurigen Autobahn ist völlig entspannt zu nehmen. Ein Rechtsfahrgebot gibt es nicht und würde auch gar nicht funktionieren, denn die Auffahrten werden oft automatisch zu neuen Fahrspuren und wie sollte man da ständig nach rechts wechseln? Also, immer schön in der Mitte bleiben. Um noch einmal auf das Bild mit den Ebenen zurückzukommen: Das wirkliche Leben in L.A. spielt sich also auf Ebene 1 (E1) ab, also auf der Straße und in den flachen Häusern. Ab und zu gibt es auch etwas auf E2 zu erleben. In Downtown geht es recht scharf nach oben (und danach wieder nach unten), aber auf E3 bis E60+ gibt es nur langweilige Büros für Leute, die keinen Urlaub haben. Kurzum: Die ganze Stadt ist eher horizontal angelegt und hat deshalb auch den Beinamen Horizontal City.
Nach dem Besuch am Ozean bin ich rein nach Hollywood gefahren. Wie heißen hier die Attraktionen? Richtig: der "Walk of Fame" und das Grauman`s Chinese Theatre, letzteres vielleicht besser bekannt als der Ort, wo die Stars ihre Fuß- und Handabdrücke hinterlassen (und das seit 80 Jahren...). Der Walk of Fame ist wirklich eine nette Erfindung. Über 2000 Sterne, im Boden des Fußweges eingelassen, zeigen, wer Star sein könnte im Showgeschäft. Dabei ist die Idee für dieses Riesendenkmal absolut geschäftsschädigend für die Geschäfte, denn die Leute schauen ja nur auf den Boden, anstatt in die Schaufenster.
Im Chinese Theatre wurden seit etlichen Jahrzehnten immer wieder die wichtigsten Filme Hollywoods uraufgeführt. Wenn auch seine Bedeutung inzwischen nachgelassen hat, als Touristenattraktion ist es allemal sehenswert wegen der Hand- und Fußabdrücke. Der ganze Innenhof ist damit "zugepflastert" und wer die Ehre hat, sich auf diese Weise hier zu verwegigen, der hat es wahrscheinlich bis ganz nach oben geschafft (zumindest aus Hollywoods Sicht).

Blick auf Downtwown vom Griffith Observatory
(Bilder können aufgrund unterschiedlich eingestellter
Monitore nicht immer die richtigen Farben zeigen.
Ausserdem werden Komprimierungen vorgenommen, die die Qualität beeinflussen.)

Zum Schluß des Tages ging es heute nochmal rauf zum Griffith Observatory. Von dort gibt es eine phantastische Aussicht auf die Stadt mit ihrem Schachbrettmuster der Straßen und Wohnviertel und im Rücken des Betrachters das weltberühmte Hollywood Sign. Der ganze Talkessel, in dem Los Angeles liegt, ist so gut wie jeden Tag von einer Dunstglocke aus Abgasen zugedeckt, so dass man nicht einmal den Ozean von hier sehen kann. Das Observatory hatte ich gestern, an meinem ersten Abend schon besucht, heute aber noch einmal in der Hoffnung auf schönere Sichtbedingungen. DIe Entfernung vom Observatorium bis zur Downtown beträgt 5,3 Meilen, also etwa 8,4 Kilometer (siehe Bild oben).
Soweit erstmal für heute, was bei Euch zu Hause schon früher Morgen ist.

So sieht ein Highway in L.A. aus (zur Hauptverkehrszeit):

29 Juli 2008

El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Ángeles del Río de Porciúncula

Puh, geschafft, und zwar in jeder Hinsicht. Nach fast 24 Stunden unterwegs sein bin ich nun in meinem Hotel eingetroffen, in Monterey Park, einer Stadt östlich von Los Angeles, aber hier im Talkessel ist alles eins. Wie das Ruhrgebiet, nur viel größer. Einen ersten Eindruck bekommt der anreisende Tourist im Flugzeug: Auf dem Bildschirm steht: Entfernung bis zum Ziel 30 Meilen. Beim Blick aus dem Fenster läßt sich der Tourist aber bestätigen, dass er schon über das "Stadtgebiet" fliegt, und das auch schon eine ganze Weile.
Ach ja, Fliegen: Die sich für Lufthansa-Angelegenheiten zuständig fühlende Gewerkschaft hatte ja den großen Streik angekündigt. Aus diesem Grunde bin ich nicht von Leipzig nach Frankfurt geflogen sondern vorsorglich mit der Bahn gefahren. Dass der angekündigte ICE von Leipzig nach Frankfurt ausfiel und so die Pufferzeit um eine Stunde schrumpfen ließ, aber dass die Bahn auch imstande war, ganz kurzfristig einen Ersatzzug aufs Gleis zu bringen, der dann wiederum pünktlich ankam, spielt wohl jetzt, da ich in L.A. bin, nur noch eine untergeordnete Rolle. Jetzt werde ich erstmal etwas relaxen, dann mir was zu Essen suchen (im Flugzeug gabs nämlich nur eine minimal-Verpflegung - danke ver.di!) und dann mal sehen, was ich noch anschauen kann heute.
In der Überschrift steht übrigens der vollständige inoffizielle Gründungsname der Ortschaft.

21 Juni 2008

Blog-Anleitung

2006, 2007 und nun 2008. Es geht wieder los nach Amerika, diesmal mit Start an der Westküste, genauer gesagt, in Los Angeles. Über dieses Reisetagebuch kann die geneigte Aussenwelt erfahren, wo ich bin, was ich gesehen habe und welche Schönheiten der Leser verpaßt hat. Und das geht so:
Im Blog selbst (also auf dieser Webseite mit dem schwarzen Hintergrund und der flatternden Fahne oben) werden die Artikel erscheinen. Auf der Hauptseite stehen neue Artikel immer oben.
An der rechten Seite befindet sich eine Archiv-Navigation, vermittels der man einzelne Artikel direkt aufrufen kann. Durch Klick auf den angedeuteten Pfeil kann man die Liste der Artikel, sortiert nach Monaten auf- oder zuklappen.
Ein Blog lebt auch von den Beiträgen der Leser. Deshalb kann jeder eigene Kommentare zu den Berichten verfassen. Dazu klickt man einfach auf das Wort "Kommentare" unter dem jeweiligen Bericht und kann in einem neuen Fenster seinen Beitrag reinschreiben.
Unten befindet sich eine Landkarte. Ich dachte mir, dass es, wie im vorigen Jahr, wieder ganz nett ist, wenn der Leser einen visuellen Eindruck von der Reiseroute bekommt. Man kann auf die Fähnchen klicken, in dem dann erscheinenden Fenster befindet sich ein Link zu dem entsprechenden Blog-Artikel oder eine kurze Anmerkung. Mit der Symbol-Hand kann man die Karte bei gedrückter Maustaste hin-und herschieben und mit den Plus/Minuszeichen oben links vergrößern und verkleinern. Ausserdem kann man sich Karten, Satellitenbilder oder die Geländedarstellung anzeigen lassen (Buttons oben rechts). Wem diese Karte zu klein ist, der kann über "Größere Kartenansicht" direkt zu Googles Kartenseite gelangen und dort die Karte etwas größer sehen. Die Funktionen sind die gleichen.
Für alle unsicheren: kaputtmachen kann in diesem Blog nur ich selber etwas, also einfach alles ausprobieren! Ich freue mich über Besuche und Kommentare von Euch!